Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende aus Paderborn fordert die schnelle Auszahlung von Hilfen
„Dampfwalze“ Corona: Linnemann sieht dramatische Situation im Handel

Berlin/Paderborn (dpa) -

Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Carsten Linnemann (CDU) hat die dramatische Situation des Einzelhandels beklagt und eine schnelle Auszahlung von Hilfen gefordert.

Freitag, 05.02.2021, 11:29 Uhr aktualisiert: 05.02.2021, 12:04 Uhr
Carsten Linnemann (CDU) spricht Ende Januar im Deutschen Bundestag. Foto: Dorothée Barth/dpa

„Wir haben ein dramatisches Problem im Einzelhandel“, sagte der Paderborner Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) am Freitag im ARD-„Morgenmagazin“.Corona sei „wie eine Dampfwalze“, die über den deutschen Einzelhandel gekommen sei. Über die Großen werde geredet - „aber die Kleinen, die rufen nicht an. Und die sterben leise.“

Die Geschäfte hätten seit Mitte Dezember geschlossen und bis heute keinen Cent gesehen, beklagte Linnemann. „Das sind acht Wochen – das geht nicht.“

Linnemann sprach von einem „Verwaltungsversagen“. Der Staat müsse schnell handeln und er erwarte, dass am Montag klar sei, wann die Abschlagszahlungen für die Unternehmen kommen. Das sei Aufgabe der Regierung, nicht des Parlaments.

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