Paderborner Bank für Kirche und Caritas zieht Bilanz
Geldinstitut steigert Bilanzsumme erheblich

Paderborn -

Die Bilanzsumme der Bank für Kirche und Caritas ist um 12,8 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro gestiegen. „Wir sind mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2020, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, sehr zufrieden“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Böger.

Mittwoch, 03.02.2021, 06:42 Uhr aktualisiert: 03.02.2021, 12:44 Uhr
Dr. Richard Böger ist Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas. Foto: Braun Vision

Die Kundeneinlagen stiegen um 12,1 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. „Sehr zufrieden sind wir mit dem Anstieg unseres Kreditgeschäftes um 16,6 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro“, bilanzierte Böger.

Der Vorstandsvorsitzende blickt auf ein turbulentes Geschäftsjahr 2020 zurück. Die Corona-Pandemie habe zu „merklichen Erschütterungen und Verwerfungen an den Kapitalmärkten geführt, die sich im Jahresverlauf aufgrund der Rettungspolitik der Staaten und der Europäischen Zentralbank glücklicherweise aber wieder auflösten“, so Böger weiter.

Auch den vielfältigen Caritasunternehmen kämen nach Auskunft des Vorstandsvorsitzenden die staatlichen Rettungsschirme zugute, „sodass wir in diesem Bereich keine erhöhten Kreditrisiken zu verzeichnen hatten.“

Die Bank habe im vergangenen Jahr einige Preise für Dienstleistungen modifiziert. So wurden zum Beispiel Kontoführungsgebühren für die Privatkunden eingeführt. „Seit Anfang dieses Jahres geben wir einen Teil der Minuszinsen, mit denen uns die EZB belastet, auch an unsere institutionellen Kunden weiter“, berichtet der Vorstand. Böger dankt den Kunden, die mit großem Verständnis reagiert hätten.

Mit viel Zuversicht blicke die Bank für Kirche und Caritas auf das laufende Jahr 2021. „Wir werden unsere Ziele erreichen sowie mit unseren Kunden weiterhin sehr vertrauensvoll und erfolgreich zusammenarbeiten“, ist sich Richard Böger sicher.

Die Bank für Kirche und Caritas hat am Standort Paderborn 140 Mitarbeiter. Sie bezeichnet sich selbst als „eine der Vorreiterinnen im Markt ethisch-nachhaltiger Geldanlagen“. Bereits seit dem Jahr 2003 seien die Eigenanlagen und sämtliche Bankprodukte mit einer ethisch-nachhaltigen Anlagestrategie verknüpft. Die Bank betreut vorrangig kirchliche und karitative Einrichtungen der katholischen Kirche und deren hauptamtliche Mitarbeiter. Die Zahl der Mitglieder ist im vergangenen Jahr leicht auf 1341 gesunken.

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