Stabübergabe im Kolping-Schulwerk Paderborn: Ulrich Woischner gibt Geschäftsführung ab
Ein „Kolping-Urgestein“ geht

Paderborn -

Ulrich Woischner, Geschäftsführer des Kolping-Schulwerkes, geht nach mehr als 30-jährigem Engagement im Kolpingwerk zum 11. Juni 2021 in den Ruhestand. Eva Klare-Kurtenbach, die bislang als seine Assistentin arbeitete und ab Februar Prokura erhält, übernimmt ab Juni die Nachfolge.

Mittwoch, 03.02.2021, 00:05 Uhr aktualisiert: 03.02.2021, 08:08 Uhr
Eva Klare-Kurtenbach wird Nachfolgerin von Ulrich Woischner. Das Foto wurde bireits vor der Corona-Pandemie aufgenommen.

So hat es Wolfgang Gelhard, Hauptgeschäftsführer des Kolping-Bildungswerkes Paderborn, intern bekannt gegeben.

„Ulrich Woischner ist ein Kolping-Urgestein und mit seinem Ausscheiden endet auch eine Ära. Er hat die Bildungsarbeit in unterschiedlichen Geschäftsbereichen über Jahrzehnte geprägt und dafür möchte ich mich ganz herzlich bei ihm bedanken“, betonte Wolfgang Gelhard. Dem Kolping-Schulwerk, seiner letzten Station der langen Kolping-Karriere, habe er seinen Stempel ganz besonders aufdrücken können. Unter der Führung von Ulrich Woischner ist das Schulwerk auf- und ausgebaut worden und versammelt zuletzt sieben Schulen unter seinem Dach.

Ulrich Woischner, der 1989 seine zweite Staatsprüfung für das Lehramt der Sekundarstufe I und II ablegte, startete im selben Jahr seine Kolping-Laufbahn als pädagogischer Mitarbeiter im Kolping-Berufsförderungszentrum (BFZ) in Paderborn. Ab 1993 übernahm er verschiedene Leitungsaufgaben, unter anderem als Gesamtleiter des Berufsförderungszentrums in Paderborn (1993 bis 2001) und als Geschäftsführer und Gesamtleiter des Kolping-Berufsbildungswerkes in Brakel (2002 bis 2012).

2012 wechselte er ins Kolping-Schulwerk. In seinem Blick zurück zeigte sich vor allem Dankbarkeit: „Als Bildungs- und Schulträger erfüllen wir eine gesellschaftspolitisch wichtige Aufgabe und kümmern uns um schulische, berufliche und gesellschaftliche Teilhabe insbesondere für diejenigen uns anvertrauten Menschen, bei denen multiple Problemlagen vorliegen. Daran über drei Jahrzehnte hinweg mitarbeiten zu dürfen, war ein großes Glück für mich.“

Er hinterlasse das Kolping-Schulwerk gut aufgestellt und sei sich sicher, dass Eva Klare-Kurtenbach die Arbeit erfolgreich und in einem werteorientierten Sinne fortführen werde, so Ulrich Woischner weiter. Eva Klare-Kurtenbach studierte Sozialwissenschaften und ist seit 2020 auch Lehrerin für Politik und Geschichte. Sie zeigt neben Respekt auch viel Vorfreude für die neue Aufgabe: „Gemeinsam mit den Schulleitungen und den vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen werden wir auch in Zukunft alles daran setzen, unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihre späteren vielfältigen, insbesondere beruflichen Aufgaben vorzubereiten“, sagt Eva Klare-Kurtenbach.

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