Vermeintlicher Schreibfehler auf Gipfelkreuz sorgt für Lacher am Höhenweg – Paderborn liegt plötzlich höher als Erzgebirge und Harz
Ups, was ist denn da passiert?

Paderborn (WB) -

Hoch, höher, am höchsten – aber das ist dann vielleicht doch etwas zuviel des Guten. Ups, was ist denn da bloß passiert? Das fragen sich vermutlich so einige Wanderer, die in diesen Tagen am „höchsten Punkt Paderborns“ in Neuenbeken vorbei kommen. In beachtlichen 1347 Metern Höhe soll man sich an dieser Stelle befinden, wenn man dem Info-Schriftzug am aufgestellten Gipfelkreuz Glauben schenkt.

Donnerstag, 28.01.2021, 04:00 Uhr aktualisiert: 28.01.2021, 13:18 Uhr
Der höchste Punkt Paderborns liegt in 1347 Metern. So steht es zumindest auf dem Gipfelkreuz am Paderborner Höhenweg. Wer mit dem Finger über die Zahl streicht, fühlt den Fehler. Die 347 ist eingraviert. Die „1“ ist nur täuschend echt aufgeklebt. Foto: Jörn Hannemann

Zum Vergleich: Das wäre höher als der Brocken im Harz (1141 Meter), das Fichtelgebirge (1051 Meter) oder das Erzgebirge (1214 Meter). Anders gesagt ist das mehr als acht Mal so hoch wie der Kölner Dom. Einem aufmerksamen Wanderer war die kuriose Angabe Anfang der Woche an dem Wegepunkt des Paderborner Höhenweges aufgefallen, der idyllisch in einem kleinen Fichtenwaldstück liegt.

Auf den ersten Blick scheint sich der Fehlerteufel eingeschlichen zu haben. Doch bei genauerem Hinschauen entdeckt man den kleinen, aber feinen Unterschied.

Wer mit dem Finger über die vierstellige Zahl streicht, fühlt den „Fehler“. Die 347 ist in die Metallleiste eingraviert und mit Farbe ausgefüllt, die „1“ hingegen nur täuschend echt aufgeklebt. Wer sich den Spaß erlaubt hat, ist unbekannt.

Die Tourist Information Paderborn reagiert mit viel Humor: „Das ist ja wohl die Höhe!“, schmunzelt Karl Heinz Schäfer von der Tourist Info Paderborn, als er von der Jux-Aktion von dieser Zeitung erfährt.

Auch dieses Schnee-Paar in der Nähe des höchsten Punktes sorgt derzeit für Erheiterung.

Auch dieses Schnee-Paar in der Nähe des höchsten Punktes sorgt derzeit für Erheiterung. Foto: Jörn Hannemann

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