96.000 Menschen besuchen in Paderborn die Ausstellung „Aufbruch ins All“
HNF stellt Rekord auf

Paderborn -

20 Wochen geschlossen, große Corona-Einschränkungen und dennoch kamen im vergangenen Jahr 56.000 Besucher ins Heinz-Nixdorf-Museumsforum. Besondere Attraktion war die Ausstellung „Aufbruch ins All“, die einen Rekord erzielte.

Donnerstag, 14.01.2021, 05:23 Uhr aktualisiert: 14.01.2021, 05:30 Uhr
Bastian Seidelmeier und Kerstin Capone im Nachbau des Mondautos der Apollo-17-Mission – einem Prunkstück der Erfolgsausstellung „Aufbruch ins All“. Foto: Sergei Magel

„Angesichts der Pandemie und der langen Schließung des HNF sind wir mit den Besucherzahlen durchaus zufrieden“, sagt HNF-Geschäftsführer Dr. Jochen Viehoff. Vom 13. März bis zum 1. Juni und erneut vom 2. November an musste das Museum schließen.

„Seit Mitte März sind fast keine Schulklassen gekommen. Dafür haben wir insbesondere in den Sommer- und Herbstferien sehr viele Familien begrüßen können“, beschreibt Viehoff die Situation und fügt hinzu: „Es zeigt sich, dass die Menschen ein großes Bedürfnis nach Kultur, Austausch und echten Begegnungen haben. Daher hoffen wir, dass die Museen möglichst rasch wieder öffnen dürfen, zumal wir umfangreiche Maßnahmen für einen sicheren Besuch unternommen haben.“

96.000 Menschen sahen bis November die Raumfahrtausstellung – so viele wie bei keiner anderen Sonderausstellung in der 25-jährigen Geschichte des HNF. „Die Resonanz auf die Ausstellung war außerordentlich positiv, das Bedauern über ihr abruptes Ende groß,“ gibt Viehoff die Besuchermeinungen wieder.

Bis zur nächsten Sonderausstellung müssen sich die Freunde des HNF noch ein wenig gedulden. Im Herbst werden zwei Ausstellungen eröffnet, die sich vor allem an Familien, junge Menschen und Schulklassen wenden, die zu dem Zeitpunkt dann hoffentlich wieder Ausflüge unternehmen können.

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