Inzidenzwert liegt im Kreis Paderborn am Sonntag bei 129,6 – 546 Menschen aktuell infiziert
85 neue Corona-Fälle am Samstag, 145 Erkrankte genesen

Paderborn -

Dem Paderborner Kreisgesundheitsamt sind 85 neue Corona-Fälle am Samstag, 9. Januar, gemeldet worden (Stand 17 Uhr). Da 145 weitere Erkrankte den Angaben zufolge als genesen gelten, sind aktuell 546 Menschen im Kreis Paderborn mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert.

Samstag, 09.01.2021, 19:15 Uhr aktualisiert: 10.01.2021, 08:28 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

Diese aktiven Fällen verteilen sich wie folgt auf die zehn Kommunen: Paderborn (249), Delbrück (72), Borchen (44), Hövelhof (36), Altenbeken (34), Bad Lippspringe (33), Bad Wünnenberg (28), Salzkotten (20), Lichtenau (17) und Büren (13).

Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) weist – wie bereits berichtet – am Samstag für den Zeitraum vom 2. bis 8. Januar einen Inzidenzwert im Kreis Paderborn von 125,7 aus (Stand 0 Uhr). Einen Tag später liegt er bei 129,6.

Am Freitag war die Sieben-Tages-Inzidenz mit 108,8 angegeben worden. Der Inzidenz-Wert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Der offizielle Wert des LZG* ist ausschlaggebend für die Kreise und kreisfreien Städte in NRW, wenn es um Allgemeinverfügungen geht.

Die Zahl der laborbestätigten Coronavirus-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie beträgt 5151. Die aufsummierte Zahl der Erkrankten, die eine akute Infektion überstanden haben und als genesen gelten, beträgt 4498. 107 Menschen sind in Zusammenhang mit einer Infektion gestorben.

Am Freitag (Stand 11 Uhr) waren dem Paderborner Kreisgesundheitsamt 46 Neuinfektionen gemeldet worden.

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9. Januar 2021: Gesamtzahlen seit Ausbruch der Pandemie.

9. Januar 2021: Gesamtzahlen seit Ausbruch der Pandemie. Foto: Kreis Paderborn

Weitere Informationen

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19. www.kreis-paderborn.de/corona

Hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona. Hier geht es direkt zur aktuellen Coronaschutzverordnung (gültig ab dem 11. Januar).

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Zudem ist der Informationsservice der Rufnummer 116117 erweitert worden (kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden dort Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung.

* Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

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