Die Coronazahlen aus dem Kreis Paderborn – 22 weitere Erkrankte genesen
107 Neuinfektionen am Donnerstag gemeldet

Paderborn (WB/en) -

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt hat weiterhin keine guten Zahlen zu vermelden: 107 Neuinfektionen stehen 22 Corona-Erkrankte gegenüber, die eine Covid-19-Infektion überstanden haben.

Donnerstag, 07.01.2021, 14:05 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 14:56 Uhr
Das Paderborner Kreisgesundheitsamt vermeldet am Donnerstag (11 Uhr) 107 Neuinfektionen. Foto: dpa

Unterm Strich sind am Donnerstag (Stand 11 Uhr) 575 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Diese aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn (264), Delbrück (67), Hövelhof (49), Altenbeken (41), Borchen (37), Bad Wünnenberg (30), Salzkotten (27), Bad Lippspringe (24), Büren (20), und Lichtenau (16).

Die Zahl der aufsummierten und laborbestätigten Infektionen seit Ausbruch der Pandemie beträgt 5020. Die Zahl der Corona-Erkrankten, die eine akute Infektion überstanden haben und als genesen gelten, liegt bei 4338. 107 Menschen sind in Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion verstorben.

69 Corona-Patienten werden zurzeit im Krankenhaus behandelt, 23 von ihnen intensivmedizinisch. 1529 Menschen befinden sich in vom Paderborner Kreisgesundheitsamt angeordneter Quarantäne.

Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) weist für den Zeitraum 31. Dezember bis 6. Januar, wie bereits berichtet, eine Sieben-Tages-Inzidenz von 97,8 aus (Datenstand 7. Januar, 0 Uhr). Am Vortag lag der Wert bei 83,2. Der Inzidenz-Wert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Der offizielle Wert des LZG* ist ausschlaggebend für die Kreise und kreisfreien Städte in NRW, wenn es um Allgemeinverfügungen geht.

Die aktuellen Corona-Zahlen im Kreis Paderborn.

Die aktuellen Corona-Zahlen im Kreis Paderborn. Foto: Kreis Paderborn

 

Weitere Informationen

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19. www.kreis-paderborn.de/corona

Hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Zudem ist der Informationsservice der Rufnummer 116117 erweitert worden (kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden dort Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung.

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* Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden. Möglich ist ebenso, dass örtlich zusätzliche Informationen, z.B. über die Falldefinitionen des Meldewesens hinaus verfügbar sind, die im Meldewesen nicht abgebildet werden. Manche Daten, insbesondere zu den Zahlen der Genesenen und den aktuell Infizierten können zudem nur geschätzt werden, sind also nicht eindeutig bestimmbar. Alle Beteiligten sind grundsätzlich bemüht, diese Abweichungen möglichst gering zu halten. Sie sind aber teils aufgrund der Abläufe im Meldeprozess, teils aber auch aus den unterschiedlichen Aufgabenstellungen der verschiedenen Ebenen nie gänzlich vermeidbar.“

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

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