Zahl der Verstorbenen steigt, Inzidenzwert sinkt im Kreis Paderborn
Erneut fünf Todesfälle gemeldet

Paderborn -

Fünf weitere Todesfälle sind im Kreis Paderborn zu beklagen: Eine 88-Jährige aus Altenbeken, eine 86-Jährige aus Borchen, ein 95-Jähriger aus Delbrück sowie ein 74-Jähriger und ein 82-Jähriger aus Paderborn sind mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid 19 auf 107.

Mittwoch, 06.01.2021, 14:04 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 07:30 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

95 Neuinfektionen wurden dem Paderborner Kreisgesundheitsamt am Mittwoch, 6. Januar, Stand 11 Uhr gemeldet. 155 weitere Corona-Erkrankte haben eine akute Covid-19-Infektion überstanden und gelten als genesen. Unterm Strich sind derzeit 490 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (aktive Fälle). Betroffen ist weiterhin Paderborn mit 219 aktiven Fällen, gefolgt von Delbrück (59), Hövelhof (45), Altenbeken (38), Borchen (32), Bad Wünnenberg (26), Salzkotten (21), Büren (20), Bad Lippspringe (17) und Lichtenau (13).

Die Zahl der aufsummierten und laborbestätigten Coronavirus-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie beträgt 4913 (Stand 6. Januar, 11 Uhr). Die Zahl der Corona-Erkrankten, die eine akute Infektion überstanden haben und als genesen gelten, beträgt 4316. Insgesamt 107 Menschen sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

74 (+4) Corona-Patienten werden zurzeit im Krankenhaus behandelt, von denen 24 (+1) intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 1223 (-50) Menschen befinden sich im vom Paderborner Kreisgesundheitsamt angeordneter Quarantäne.

Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) weist für den Zeitraum 30. Dezember bis 5. Januar, wie bereits berichtet , eine Sieben-Tages-Inzidenz von 83,2 aus (Datenstand 6. Januar, 0 Uhr). Am Vortag lag der Wert bei 93,1.

Weitere Informationen

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19. www.kreis-paderborn.de/corona

Hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Zudem ist der Informationsservice der Rufnummer 116117 erweitert worden (kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden dort Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung.

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* Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden. Möglich ist ebenso, dass örtlich zusätzliche Informationen, z.B. über die Falldefinitionen des Meldewesens hinaus verfügbar sind, die im Meldewesen nicht abgebildet werden. Manche Daten, insbesondere zu den Zahlen der Genesenen und den aktuell Infizierten können zudem nur geschätzt werden, sind also nicht eindeutig bestimmbar. Alle Beteiligten sind grundsätzlich bemüht, diese Abweichungen möglichst gering zu halten. Sie sind aber teils aufgrund der Abläufe im Meldeprozess, teils aber auch aus den unterschiedlichen Aufgabenstellungen der verschiedenen Ebenen nie gänzlich vermeidbar.“

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

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