Zusammenarbeit für Sicherheit auf Paderborner Radwegen im Winter – Pilotprojekt wird fortgesetzt
Stadt und Kreis streuen gemeinsam

Paderborn -

Der Winter ist im Kreis Paderborn angekommen: In den nächsten Tagen wird es kalt, mit Temperaturen in den Morgenstunden um null Grad. Damit Zweiradfahrer in Paderborn trotzdem unbeschadet zur Arbeit oder zur Schule kommen, streuen Stadt und Kreis gemeinsam die Radwege.

Mittwoch, 06.01.2021, 01:44 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 08:20 Uhr
Stadt und Kreis teilen sich den Winterdienst für Radwege auf allen Hauptpendler-Routen auf. Unser Foto zeigt Paderborns Bürgermeister Michael Dreier und Landrat Christoph Rüther. Im Hintergrund: Bastian Barisch vom Kreisstraßenbauamt mit einem Multicar. Foto: Michael Rüngeler

In der Wintersaison 2019/2020 startete erstmals das gemeinsam vom Kreisstraßenbauamt des Kreises und dem städtischen Eigenbetrieb ASP koordinierte Projekt in Kooperation mit dem Landesbetrieb Straßen NRW – zunächst als Versuch. Nach Abschluss der letzten Saison wurde gemeinsam entschieden: Die Zusammenarbeit hat sich gelohnt und wird fortgesetzt.

„Viele gesundheitsbewusste und leidenschaftliche Fahrradfahrer wollen auch im Winter morgens nicht auf ihr Rad verzichten. Dank unserer gemeinsamen Kooperation heißt es jetzt auch in der kalten Jahreszeit: Freie Fahrt für Räder“, freuen sich Landrat Christoph Rüther und Bürgermeister Michael Dreier.

Im Winter 2019/20 schafften es Kreis und Stadt dank des gemeinsamen Projektes, die Radwege auf den Hauptpendler-Routen in die Stadt innerhalb von drei Stunden in den frühen Morgenstunden zu streuen und gegebenenfalls zu räumen. So konnten Pendler aus den Ortsteilen Schloß Neuhaus, Marienloh, Benhausen und Neuenbeken, Dahl, Wewer, Elsen und Sande sowie den Nachbarorten Borchen, Hövelhof, Bad Lippspringe und Scharmede schon morgens auf freien und sicheren Radwegen zur Arbeit oder zur Schule kommen.

Insgesamt 14 Mal ist der Kreis mit seinen speziellen Multicars im letzten Winter rausgefahren, um kreiseigene Radwege sowie Radwege der Stadt und des Landes zu streuen. Und genau das ist das Besondere an dem Projekt: Der Winterdienst wird nicht mehr nach Zuständigkeit des Baulastträgers erledigt, sondern Kreis und Stadt haben die Routen untereinander aufgeteilt und führen die Arbeiten von Start- bis zum Endpunkt des Radweges durch.

„Bürgerinnen und Bürger, die mit dem Rad fahren, interessiert es nicht, ob sie über eine Land-, Kreis- oder Stadtstraße fahren. Sie wollen nur die Gewissheit haben, auf geräumten und gestreuten Wegen sicher ans Ziel zu kommen“, betont Landrat Rüther. Und Bürgermeister Dreier ergänzt: „Und das bereits am frühen Morgen, damit sie auch im Winter auf ihren täglichen Wegen auf das Auto verzichten können.“

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