Zahl der Verstorbenen steigt im Kreis Paderborn über 100
Fünf weitere Corona-Todesfälle

Paderborn -

Fünf neue Todesfälle sind im Kreis Paderborn zu beklagen. Damit steigt die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben sind, auf 102. Zudem meldet das Kreisgesundheitsamt 33 neue Infektionsfälle. Der Inzidenzwert sinkt unter 100 auf 91,3.

Dienstag, 05.01.2021, 15:10 Uhr aktualisiert: 05.01.2021, 16:06 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

Eine 74-Jährige, ein 82-Jähriger sowie eine 91-Jährige aus Paderborn, eine 85-Jährige in Bad Wünnenberg sowie eine 86-Jährige in Borchen sind in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. 359 weitere Corona-Erkrankte haben eine akute Covid-19-Infektion überstanden und gelten als genesen. Unterm Strich sind derzeit 555 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Betroffen ist weiterhin Paderborn mit 258 aktiven Fällen, gefolgt von Delbrück (58), Altenbeken (41), Borchen (41), Hövelhof (40), Bad Wünnenberg (30), Salzkotten (28), Büren (24), Bad Lippspringe (21) und Lichtenau (14).

Die Zahl der aufsummierten und laborbestätigten Coronavirus-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie beträgt 4818 (Stand 5. Januar, 11 Uhr). Die aufsummierte Zahl der Corona-Erkrankten, die eine akute Infektion überstanden haben und als genesen gelten, beträgt 4161. Insgesamt 102 Menschen sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

70 (-3) Corona-Patienten werden zurzeit im Krankenhaus behandelt, von denen 23 (-3) intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 1173 (-90) Menschen befinden sich im vom Paderborner Kreisgesundheitsamt angeordneter Quarantäne.

Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) gibt für den Zeitraum vom 29. Dezember bis zum 4. Januar, wie bereits berichtet , eine Sieben-Tages-Inzidenz von 91,3 an (Datenstand, 5. Januar, 0 Uhr; Vortag: 109,1). Der Inzidenz-Wert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Der offizielle Wert des LZG ist ausschlaggebend für die Kreise und kreisfreien Städte in NRW, wenn es um Allgemeinverfügungen geht. Die Inzidenz für NRW liegt bei 120,5.

5. Januar 2021: Gesamtzahlen seit Ausbruch der Pandemie.

5. Januar 2021: Gesamtzahlen seit Ausbruch der Pandemie. Foto: Kreis Paderborn

Weitere Informationen

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu COVID-19. www.kreis-paderborn.de/corona

Hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Zudem ist der Informationsservice der Rufnummer 116117 erweitert worden (kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden dort Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung.

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie in unserem Newsblog.

* Stichwort: Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden. Möglich ist ebenso, dass örtlich zusätzliche Informationen, z.B. über die Falldefinitionen des Meldewesens hinaus verfügbar sind, die im Meldewesen nicht abgebildet werden. Manche Daten, insbesondere zu den Zahlen der Genesenen und den aktuell Infizierten können zudem nur geschätzt werden, sind also nicht eindeutig bestimmbar. Alle Beteiligten sind grundsätzlich bemüht, diese Abweichungen möglichst gering zu halten. Sie sind aber teils aufgrund der Abläufe im Meldeprozess, teils aber auch aus den unterschiedlichen Aufgabenstellungen der verschiedenen Ebenen nie gänzlich vermeidbar.“

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.“

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