Festnahme im Zug von Lippstadt nach Paderborn
33-jähriger Mann mit zwei Haftbefehlen gesucht

Paderborn -

Beamte des Bundespolizeireviers Paderborn haben am vergangenen Mittwoch, 30. Dezember, einen 33-jährigen Mann in einer Regionalbahn verhaftet. Auf der Zugfahrt von Lippstadt nach Paderborn wurde der eritreische Staatsangehörige – nach Angaben der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – von einer Streife kontrolliert.

Montag, 04.01.2021, 12:32 Uhr aktualisiert: 04.01.2021, 13:34 Uhr
Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Dabei stellten die Bundespolizisten fest, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main ihn mit zwei Haftbefehlen suchte.

Im Oktober 2014 verurteilte das Amtsgericht Frankfurt/Main den Mann wegen versuchten gewerbsmäßigen Einschleusen von Ausländern in acht Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. 305 Tage dieser Freiheitsstrafe waren jedoch noch nicht verbüßt. Ebenfalls durch das Amtsgericht Frankfurt/Main wurde der Eritreer im Oktober 2017 zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 15 Euro wegen Nötigung und Diebstahl verurteilt. Diese Geldstrafe wurde nur teilweise beglichen, weshalb die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main ihn zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 104 Tagen suchte.

Die Bundespolizisten verhafteten den wohnungslosen Mann und lieferten ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein.

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