Paderborn erlebt ruhigen Jahreswechsel – viel ruhiger als gewohnt
Feuerwehr lobt „besonnenes Verhalten“

Paderborn -

Der Jahreswechsel war der wohl ruhigste, den die Feuerwehr und Rettungsdienst Paderborn in den vergangenen Jahrzehnten verzeichnen konnten.

Freitag, 01.01.2021, 11:58 Uhr aktualisiert: 01.01.2021, 16:58 Uhr
Der Jahreswechsel ist in Paderborn für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst ruhig verlaufen. Böllerverbote sorgten für weniger Menschen auf den Straßen. Über der Stadt war deutlich weniger Feuerwerk zu sehen, als in den Vorjahren (Symbolfoto). Foto: Jörn Hannemann

Das alte Jahr verabschiedete sich demnach ungewöhnlich ruhig, wie die Feuerwehr Paderborn mitteilt. Böllerverbote sorgten für weniger Menschen auf den Straßen. Über der Stadt war deutlich weniger Feuerwerk zu sehen, als in den Vorjahren. Insgesamt mussten an Silvester „nur“ 55 Einsätze bewältigt werden: Ein Brandeinsatz, vier Hilfeleistungseinsätze, 13 Krankentransporteinsätze, 29 Rettungswageneinsätze und acht Notarzteinsätze. Zum Vergleich: „Sonst gibt es durchschnittlich 90 Einsätze pro Tag.

Das neue Jahr begann so ruhig, wie das alte endete. „Wir bedanken uns bei den Paderbornerinnen und Paderbornern für das besonnene Verhalten in der vergangenen Nacht, wodurch vor allem die Ressourcen in den Krankenhäusern geschont blieben“, lobt die Feuerwehr Paderborn die Mitbürger. Bemerkenswert sei, dass am Neujahrstag bis 8 Uhr ausschließlich der Rettungsdienst gefordert wurde. In dieser Zeit gab es 16 Einsätze: drei Krankentransporteinsätze, neun Rettungswageneinsätze und vier Notarzteinsätze.

Einsätze wegen der befürchteten illegalen „Polen-Böller“ blieben aus. Die Feuerwehr war jedoch nach eigenen Angaben trotz der Einschränkungen der Corona-Pandemie gut vorbereitet. Die beiden Tagesrettungswagen der Wache Süd und der Wache Schloss Neuhaus wurden im 24-Stunden-Betrieb vorgehalten. Außerdem wurde die Einsatzzentrale der Wache Süd personell verstärkt. Die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr befanden sich in erhöhter Alarmbereitschaft.

Die Feuerwehr schließt ihren Einsatzbericht mit Neujahrsgrüßen: „Wir wünschen Ihnen ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2021.“

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