Kommentar zum Impfzentrum des Kreises Paderborn
Standort mit Nachteil

Die Spekulationen haben ein Ende: Salzkotten wird zum Impf-Hotspot für die mehr als 300.000 Einwohner des Kreises Paderborn. Aus Sicht des Laien verwundert die Entscheidung.

Dienstag, 01.12.2020, 05:47 Uhr aktualisiert: 01.12.2020, 07:36 Uhr
Salzkotten mit der Sälzerhalle und der Kreis Paderborn. Foto: Google Maps

Auch wenn die Sälzerhalle viele Vorteile haben mag, so hat der Standort doch einen entscheidenden Nachteil. Die mehr als 150.000 Einwohner des Oberzentrums Paderborn sollen nun zur Corona-Impfung in die 25.000-Einwohner-Stadt Salzkotten fahren. Zur Not mit Bus und Bahn – und das unter Corona-Bedingungen.

Hier hat sich der Kreis und damit seinen Einwohnern eine logistische Großaufgabe gestellt. Die Erreichbarkeit des Impfzentrums hat nicht nur etwas mit Bequemlichkeit zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die Bevölkerung im Umland durchaus mobiler ist, als ein großer Teil der Stadtbevölkerung, der über kein eigenes Auto verfügt. Dazu zählen die vielen älteren Menschen, die in der City allein wohnen und kein Auto haben. Hier braucht es gute Lösungen.

Mutmaßlich wird es notwendig sein, dass das Impfen dann auch in Hausarztpraxen stattfinden wird. Voraussichtlich ab Mitte 2021 werden diejenigen geimpft, die nicht zu den priorisierten Gruppen gehören. Wichtig ist, dass die Menschen Ruhe bewahren und die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ihren Job machen lassen.

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