Viele zieht es im „Lockdown light“ nach draußen – Impressionen vom Lippesee, Fischteiche und Haxtergrund
Paderborn genießt goldenen Herbst

Paderborn -

Aus meteorologischer Sicht beginnt in drei Wochen bereits der Winter. Davon ist am Wochenende jedoch wenig zu spüren. Der Herbst zeigt sich auch im Paderborner Land von seiner schönsten Seite und lockt viele Menschen hinaus ins Freie und in die Natur.

Montag, 09.11.2020, 04:04 Uhr aktualisiert: 09.11.2020, 04:10 Uhr
Katharina Neuwert (links) und Bea Linde haben in der Corona-Zeit das Wandern für sich neu entdeckt.

Fitness-Studios, Kneipen, Konzerte sind schließlich derzeit keine Alternative.Samstagabend am Lippesee: Letztes Abendlicht, goldene Stunde am Himmel über Sande. Ein einsames Segelboot fährt dem Sonnenuntergang entgegen, während am Seeufer nebenan Kinder vergnügt Steine ins Wasser werfen.

Insbesondere der neu entstandene Abenteuer-Spielplatz neben der Skater-Anlage begeistert viele Kinder. Weil das Dschungel-Kletterparadies so gut ankommt, haben viele Eltern und Kinder ab Grundschulalter coronakonform Mundschutz auf. „Wenn man nur zu Hause herum sitzt, fällt einem ja wegen Corona die Decke auf den Kopf“, sagt ein älterer Herr, der mit seinem Hund spazieren geht.

So schön für viele der Samstag zu Ende geht, so idyllisch beginnt der neue Tag im Haxtergrund. Bereits am Morgen sind dort Parkplätze Mangelware. Auch Katharina Neuwert (31) und Bea Linde (32) wollen das mild-sonnige Wetter genießen und etwas für ihre Gesundheit tun. „Wir haben im März, beim ersten Lockdown, das Wandern für uns entdeckt“, erzählen die beiden Paderbornerinnen. „Jetzt treffen wir uns beide regelmäßig für eine Runde durch die Natur.“ Und da haben Wander-Freunde viel Auswahl.

Goldener Herbst in Paderborn

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    Foto: Jörn Hannemann
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Von der blauen Route über 3,5 Kilometer, die in 45 Minuten zu schaffen sind, bis hin zur sechs Kilometer langen roten Route, wo man knapp zwei Stunden unterwegs ist, können Naturfreunde zwischen verschiedenen Wegen wählen. Nur dass man auf die Einkehr in die örtliche Gastronomie, den Gasthof Weyher oder das Café Waldklang, wegen Corona verzichten muss, wird von mehreren Menschen oft bedauert. „Die schlimmsten Befürchtungen sind für uns leider bittere Realität geworden“, heißt dazu auf der Facebook-Seite von Weyher.

Knapp sieben Kilometer entfernt sind Dr. Viktoryia Zolatanosha mit Tochter Eva (2) und Olga Schallör mit Sohn Friedrich (1) an den Fischteichen unterwegs: „Einfach herrlich – was gibt es schöneres als bei diesem Wetter spazieren zu gehen? Das ist doch das beste, was man in dieser Zeit machen kann.“

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