Paderborner Trio kooperiert bei Projekt „Zukunftsschulen NRW“
„Abgucken“ ist erwünscht

Paderborn (WB). Wenn Schulleiter, Kollegien und sogar ganze Schulen „abgucken“ dürfen und wollen, um voneinander zu lernen, dann beginnen sie zu „netzwerken“. Nachdem die Almeschule Wewer und das Goerdeler-Gymnasium bereits drei Jahre erfolgreich gemeinsam in einem Netzwerk im Rahmen des Projektes „Zukunftsschulen NRW“ gearbeitet haben, bereichert nun der Grundschulverbund Riemeke-Theodor das Team. In einem Kooperationsvertrag wurde die Zusammenarbeit nun offiziell vereinbart.

Donnerstag, 05.11.2020, 01:02 Uhr aktualisiert: 05.11.2020, 10:06 Uhr
Freuen sich auf eine erfolgreiche Netzwerkarbeit für ihre Schulen (von links): Manuela Ziemer (Goerdeler), Helga Lazar (Schulleiterin Goerdeler), Gabriele Lambrechts, Gabriele Duhe (beide Goerdeler), Kerstin Fasse (Bezirksregierung), Beate Schäfers (Schulleiterin Grundschulverbund Riemeke-Theodor), Christine Hecht (Riemeke-Theodor) und Thomas Güth (Schulleiter Almeschule Wewer).

Das Projektangebot des Ministeriums für Schule und Weiterbildung richtet sich an alle Schulen, die ihre Unterrichts- und Schulentwicklung am Leitbild der individuellen Förderung ausrichten wollen. Die drei Paderborner Schulen haben sich als Schwerpunkt ihrer Arbeit die Weiterentwicklung von Lernbiografien gesetzt. Die Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zum Gymnasium soll in diesem Zusammenhang vorbereitet, gestaltet und begleitet werden.

Umgesetzt werden soll dieses Ziel mit verschiedenen bewährten und neuen Maßnahmen. „Gegenseitige Hospitationen der Lehrkräfte, gemeinsame Forschertage der verschiedenen Schulformen und Bläserworkshops haben sich bereits als sehr positiv bewiesen. Als neuer Schwerpunkt rückt das digitale Lernen in den Fokus“, erläutert Manuela Ziemer als Netzwerk-Ansprechpartnerin des Goerdeler-Gymnasiums.

Ein Ziel ist es hierbei, die Medienscouts des Gymnasiums an die Grundschulen zu bringen, um als Peers die jüngeren Schüler bei ihrer Mediennutzung zu beraten und ihnen die Fragen zu beantworten, die sich ihnen etwa rund um die Themen Smartphone-Nutzung, soziale Netzwerke, Internet & Co. stellen. Mit Hilfe des Projektes lernen und vermitteln Schüler unter anderem die Kompetenzen, die Voraussetzung sind für einen sicheren, fairen und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien.

„Wir möchten mit diesem Netzwerk unsere Schülerinnen und Schüler noch stärker darin unterstützen, Expertinnen und Experten ihres eigenen Lernprozesses zu werden“, freut sich Goerdeler-Schulleiterin Helga Lazar im Namen der drei Schulen. Als Referenzschule wird das Goerdeler-Gymnasium die Arbeit des Netzwerkes koordinieren.

www.zukunftsschulen-nrw.de

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