Schwerpunktkontrollen der Polizei Paderborn gegen Fahrradunfälle
17 Verstöße von Radfahrern, 15 Verstöße von Autofahrern

Paderborn (WB). 17 Verstöße von Radfahrern und 15 Verstöße von Autofahrern gegenüber Radfahrern hat die Polizei Paderborn am Montag mit einem Verwarnungsgeld oder einer Anzeige bei ihrern regelmäßigen Schwerpunktkontrollen geahndet.

Dienstag, 03.11.2020, 10:01 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 10:24 Uhr
Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Die Schwerpunktkontrolle der Polizei von und gegenüber Radfahrern war am Montag der Schwerpunkt von Polizeikontrollen in Paderborn.

Sechs Mal haben den Angaben zufolge Radfahrer den Radweg entgegen der Fahrtrichtung genutzt und sechs Mal sind sie auf Gehwegen unterwegs gewesen. Einer fuhr bei Rot über eine Ampel und einer nutzte sein Handy beim Radeln. Drei Radfahrer missachteten das Durchfahrtsverbot.

An den unfallträchtigen Einmündungen mit kreuzenden Radwegen – wie der Bielefelder Straße an der Anschlussstelle A33 und der Borchener Straße an der Abfahrt der B64 – wurden 14 Autofahrer bei der Missachtung der Stop-Zeichen erwischt. Einre missachtete den Vorrang eines Radfahrers beim Abbiegen.

Elf weitere Verstöße ahndeten die Polizisten – beispielsweise Autofahrer, die beim Fahren ihr Handy nutzten oder gegen die Gurtpflicht oder die Kindersicherung verstießen. Auch Fahrzeugmängel fielen auf.

Ein Ziel der Kreispolizeibehörde Paderborn ist es, die Zahl der Fahrradunfälle zu senken. Von den 461 Verkehrsunfällen mit Radfahrern im Jahr 2019 waren 106 Alleinunfälle, 158 Mal waren Radfahrern selbst Unfallverursacher und in 197 Fällen setzten andere Verkehrsteilnehmer die Unfallursache. Rund 70 Prozent der Unfälle mit Radfahrern im Kreis Paderborn passieren in der Stadt Paderborn.

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