Sonderausstellung im Heinz-Nixdorf-Museum ist noch bis zum 6. Januar 2021 geöffnet
Paderborner Raumfahrtausstellung erreicht Besucherrekord

Paderborn (epd). Die Sonderausstellung „Aufbruch ins All“ hat dem Paderborner Heinz-Nixdorf-Museum trotz Corona einen neuen Besucherrekord beschert. Mehr als 94.000 Besucher haben die Ausstellung seit der Eröffnung im Juli 2019 angesehen, wie das Museum am Dienstag mitteilte.

Dienstag, 27.10.2020, 14:18 Uhr aktualisiert: 27.10.2020, 14:28 Uhr
Rund um das Thema Raumfahrt dreht sich die Sonderausstellung „Aufbruch ins All”, die noch bis zum 6. Januar 2021 für Besucher geöffnet ist. Foto: Jörn Hannemann

Das seien mehr als bei den bisherigen Spitzenreitern „Computer.Medizin“ (93.500) im Jahr 2006/2007 und „Computer.Gehirn“ (80.500) fünf Jahre zuvor. Die Ausstellung, die ursprünglich im Frühjahr enden sollte, sei wegen des großen Erfolges bis zum 6. Januar 2021 verlängert worden. Ab sofort ist auch der Astronauten-Assistent „Cimon” zu sehen.

Obwohl das Museum wegen der Corona-Pandemie vom 13. März bis zum 2. Juni geschlossen war, sei der Besucherrekord erreicht worden, erklärte das Museum. Danach seien rund halb so viele Besucher pro Woche gekommen wie vor der coronabedingten Schließung. Vor allem Schulklassen fehlten. Familien seien besonders an den Wochenenden im Museum unterwegs.

Die Schau „Aufbruch ins All“ bietet nach Angaben des Museums eine Entdeckungsreise in die Weltraumfahrt. Die Reise beginne in einer Kulisse aus Dunkelheit und leuchtenden Planeten bei den Anfängen der Himmelsforschung und ende bei künftigen Missionen zu Mond und Mars, erklärte das Museum. Sie zeige, wie es auf der Raumstation ISS aussieht, wie Raketen Menschen und Fracht ins All bringen oder wie Roboter und Raumsonden Daten übermitteln. Ein Schwerpunkt sei die erste bemannte Mondlandung 1969. Zu sehen sind unter anderem Nachbauten der Landefähre, das Cockpit der Apollo-Kapsel und ein Moon Rover.

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