Paderborner Weihnachtsmarktpläne sorgen für Meinungsverschiedenheiten
Wochenmarkt: Beschicker sind enttäuscht

Paderborn (WB/itz). In der Standort-Debatte des Paderborner Wochenmarktes gibt es eine neue Variante: Die Verwaltung schlägt offenbar vor, den Wochenmarkt während des Weihnachtsmarktes auf den Parkplatz Liboriberg zu verlagern.

Dienstag, 13.10.2020, 19:18 Uhr aktualisiert: 13.10.2020, 19:22 Uhr
Der Paderborner Wochenmarkt soll während des Weihnachtsmarktes verlegt werden . Die bisher vorgeschlagenen Lösungen stoßen bei den Beschickern jedoch nicht auf Begeisterung. Foto: Ingo Schmitz

Die Beschicker des Wochenmarktes hatten sich am Dienstag mit Vertretern von Verwaltung und Politik zum Gespräch getroffen. Das Ergebnis sei enttäuschend, fasste die Sprecherin des Wochenmarkt-Vereins, Beate Rodenbröker, zusammen.

„Es stand von vornherein fest, dass der Wochenmarkt nicht auf den bekannten Ausweichplatz vor dem Generalvikariat umziehen kann.“ Die Fläche sei dem Weihnachtsmarkt vorbehalten. Letztlich sei es nur darum gegangen, über Alternativen für den Wochenmarkt zu sprechen.

„Die Beste der schlechten Lösungen“

Maspernplatz und Parkplatz Florianstraße hätten die Händler abgelehnt. Als dritte Variante hätten Marktmeister Matthias Amediek und Marketing-Chef Jens Reinhardt den Liboriberg ins Spiel gebracht. „Das ist zwar die Beste der schlechten Lösungen. Es bleibt aber eine schlechte Lösung“, sagte Rodenbröker, die sich nun mit den Marktbeschickern abstimmen will.

Diese befürchten durch die Verlagerung des Wochenmarktes den Verlust von Kunden und damit sinkende Einnahmen. Sie halten auch ein Szenario für denkbar, wonach der Weihnachtsmarkt aufgrund einer möglichen Verschlechterung der Corona-Zahlen geschlossen werden könnte und die Markthändler dann trotzdem im Abseits stünden.

Zudem kritisieren sie, dass gar nicht klar sei, wieviele Schausteller überhaupt nach Paderborn kommen wollten. Die Abfrage datiere aus April 2020, sagte Rodenbröker.

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