Landfrauen schmücken Paderborner Dom mit Erntekrone und heimischen Früchten
Für Gottes Gaben danken

Paderborn (WB). Die beeindruckende Erntekrone und die bunten Früchte aus heimischen Gärten und Feldern sind im Altarraum des Paderborner Domes ein Blickfang: Zahlreiche Besucher des Gotteshauses bewundern die von Frauen des Kreislandfrauenverbandes Paderborn-Büren geschaffene farbenfrohe Augenweide.

Samstag, 03.10.2020, 08:49 Uhr aktualisiert: 03.10.2020, 08:54 Uhr
Zum Erntedankfest schmückten die Borchener Landfrauen Monika Wegener, Anja Sauerland, Regina Franke, Kornelia Wegener, Hannelore Drüke, Maria Lückehe, Anne Salm den Altarraum des Hohen Domes mit einer Erntekrone und landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Dompastor Dr. Nils Petrat nahm im Auftrag des Paderborner Metropolitankapitels die Erntekrone entgegen.

Bereits zum 16. Mal haben sie zum Erntedankfest eine Erntekrone gebunden, Getreide, Obst, Früchte und Gemüse von heimischen Höfen gesammelt, um mit dem Schmücken des Paderborner Domes zugleich Gott Dank zu sagen für die vielfältigen Gaben der Schöpfung. Dompastor Dr. Nils Petrat dankte den Frauen des Ortsverbandes Borchen am Freitag für ihr Engagement.

„Uns Menschen ist die Schöpfung von Gott anvertraut, damit wir sie behüten und bewahren. Als Menschen sind wir ein Teil von Gottes Schöpfung“, erklärte Dompastor Dr. Nils Petrat als Vertreter des Metropolitankapitels. Erntedank mache bewusst, dass Menschen reich beschenkt seien durch die Gaben Gottes.

Krone in Borchen gebunden

Landfrauen des Ortsverbandes Borchen haben Anfang September – erschwert durch die Corona-Schutzmaßnahmen – auf dem Bauernhof von Hannelore und Josef Drüke in Alfen die Erntekrone für den Paderborner Dom hergestellt. Anja Sauerland, Regina Franke, Kornelia Wegener, Hannelore Drüke, Maria Lückehe, Anne Salm und Monika Wegener stellten die Krone auf und schmückten den Altarraum mit Früchten aus Gärten und Feldern.

Kornelia Wegener, Vorsitzende des Kreislandfrauenverbandes Paderborn-Büren sowie Vorsitzende des Ortsverbandes Borchen, nannte es eine gute Tradition, die Bischofskirche zum Erntedankfest zu schmücken und so für die guten Gaben der Schöpfung zu danken. „Bäuerinnen und Bauern wissen, dass die Erträge trotz technischer Unterstützung nicht planbar sind. Wenn Verbraucher dieses Wissen teilen, den hohen persönlichen Einsatz und das finanzielle Risiko bei der Produktion kennen, werden auch sie dankbar für die Ernte sein“, so Wegener. Es sei wichtig, dass durch von der Politik erlassene Vorschriften, Gesetze und Verbote die Arbeit der Landwirte nicht gefährdet werde.

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