Nach SEK-Einsatz in Paderborner Volksbank: Konsequenzen noch unklar
Warum rief niemand im Tresorraum an?

Paderborn (WB/mba). Rund um die Volksbank-Zentrale ging am Freitagabend nichts mehr: Parkhaus, Theater und Bars wurden geräumt und abgesperrt. Lange war die Gemengelage für die Polizei unklar. Nachdem im Tresorraum ab 17.45 Uhr mehrfach Alarm ausgelöst worden war, konnte auch eine Geiselnahme nicht ausgeschlossen werden. Erst spät am Abend stand fest, dass – wie berichtet – ein 83-jähriger Kunde in der Bank vergessen worden war.

Dienstag, 08.09.2020, 08:13 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 08:44 Uhr
Großeinsatz am Freitagabend vor der Volksbank-Zentrale in Paderborn. Foto: Matthias Wippermann

Polizei-Großeinsatz an der Paderborner Volksbank

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Warum der Senior, der offenbar den Alarm ausgelöst hatte, nicht das Telefon im Tresorraum benutzte, ist weiterhin nicht bekannt. Um 21.40 Uhr begannen SEK-Beamte schließlich mit der Durchsuchung des Gebäudes. Die Frage, warum zuvor niemand in dem Tresorraum angerufen hat, ließen Bank und Polizei am Montag unbeantwortet, zumal die Frau des 83-Jährigen ihren Mann bereits gegen 21 Uhr als vermisst gemeldet hatte. Hätte das Versehen mit dem eingeschlossenen Kunden so vielleicht schneller aufgeklärt werden können? Der Mann musste fast sechs Stunden in dem Raum ausharren.

Dem 83-Jährigen soll es unterdessen gut gehen. Wie die Volksbank auf Anfrage mitteilte, hat der Bank-Vorstand den Kunden am Montag besucht. Er sei „erfreulicherweise wohlauf“. Ob er eine Entschädigung erhält, wollte die Bank nicht sagen. Derzeit werde geprüft, wer für die Einsatzkosten aufkomme. Auch die Frage, welche Konsequenzen dem Mitarbeiter drohen, der den Tresorraum abgeschlossen hat, obwohl sich der Mann noch in dem Raum befand, ließ die Bank unbeantwortet.

SEK-Einsatz Volksbank Paderborn

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