Besucher müssen sich an Corona-Auflagen halten – Wartezeiten möglich
Es wird heiß: Freibäder sind gerüstet

Paderborn (WB). Das Ferienende naht. Pünktlich dazu wird es richtig sommerlich. Bis zu 34 Grad werden in den kommenden Tagen erwartet. Da liegt es nahe, sich in einem der Bäder in der Region die ersehnte Abkühlung zu verschaffen. Bisher war die Resonanz allerdings sehr verhalten.

Donnerstag, 06.08.2020, 08:07 Uhr aktualisiert: 06.08.2020, 08:28 Uhr
Wenn das Rolandsbad zur zweiten Schwimmeinheit des Tages geöffnet wird, können sich Warteschlangen bilden. In den nächsten Tagen wird eine zweite Kasse geöffnet. Foto: Oliver Schwabe

Die Besucherzahlen von 2018 und 2019 werden in diesem Jahr nicht annähernd erreicht werden können. Wegen Corona konnten die Bäder erst mit deutlicher Verspätung Ende Mai geöffnet werden. Außerdem mangelte es bislang an durchgängig gutes Wetter.

750 Besucher maximal

Das ändert sich nun: Donnerstag 30 Grad, Freitag 31 Grad, Samstag und Sonntag zwischen 33 und 34 Grad, Montag und Dienstag 32 Grad – das sagen die Meteorologen voraus. Das Paderbäder-Team ist nach eigenen Angaben auf Andrang vorbereitet. Trotzdem gelten weiterhin die Corona-Auflagen. Alle, die das Rolands- oder Waldbad in Schloß Neuhaus betreten wollen, müssen ein Formular ausfüllen, einen Mund-Nasen-Schutz tragen und natürlich Abstand halten. Darauf weist Paderbäder-Betriebsleiter Stefan Schumann hin. „Bislang hat das sehr gut geklappt“, zieht er Bilanz. Das habe vor allem daran gelegen, dass bislang überwiegend Stammgäste gekommen seien, die die Modalitäten hinreichend kennen. Am vergangenen Freitag sei zum ersten Mal in dieser Saison im Rolandsbad die Obergrenze von 750 Besuchern erreicht worden, die sich zeitgleich im Bad aufhalten dürfen.

„Wir hatten um 16 Uhr kurzzeitig einen Einlassstop. Die Situation ist aber vollkommen beherrschbar. Die Menschen halten auch im Becken Abstand. Bislang mussten wir nicht einschreiten“, berichtet Stefan Schumann.

Maskenpflicht

Lediglich im Eingangsbereich habe es vereinzelt mal Fälle gegeben, wo Besucher keine Maske getragen hätten. „Das war aber Unwissenheit“, erklärt der Betriebsleiter. Wie berichtet, müssen Besucher ihre Daten hinterlassen, wenn sie das Bad betreten. Das Formular kann man im Internet herunterladen und ausdrucken oder aber vor Ort ausfüllen. Wer zur Toilette, zum Kiosk und zum Ausgang will, ist verpflichtet, eine Maske zu tragen. Auf den Sprungturm dürfen Schwimmer nur, wenn sie sich zuvor die Hände desinfiziert haben. Umkleidekabinen, Kleiderschränke und Duschen sind geschlossen. Es gibt aber auf der Wiese ein paar kleine Zelte, in denen man sich umziehen kann.

Wird die Oberzahl von 750 Besuchern erreicht, müssen die anderen draußen warten, bis wieder Gäste das Bad verlassen. Es könne durchaus mal zu Wartezeiten von 20 Minuten kommen, meint Schumann. Also: Geduld mitbringen – und natürlich im Wartebereich ebenfalls Abstand halten.

Zweigeteilte Badezeiten

Neu sind die zweigeteilten Badezeiten von 6 bis 12 Uhr (11 Uhr ist am Vormittag letzter Einlass) sowie von 14 bis 20 Uhr. Um 12 Uhr müssen alle Gäste die Bäder wegen der zweistündigen Reinigungs- und Desinfizierungsarbeiten verlassen. Sämtliche Kontaktflächen würden in dieser Zeit gereinigt, betont Schumann.

Um die Wartezeit beim 14 Uhr-Einlass zu reduzieren, werde man in den kommenden Tagen eine weitere Kasse öffnen, kündigte der Betriebsleiter an. Auch könne es sein, dass der Zugang zu den Becken geregelt werde, wenn sich zu viele Menschen gleichzeitig abkühlen wollten.

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