Stadt Paderborn betont: Bußgelder bis zu 110 Euro möglich
Falschparker zahlen mehr

Paderborn (WB). Wer falsch parkt, muss mit einem höheren Bußgeld rechnen. Die Änderung der Straßenverkehrsordnung, die am 28. April in Kraft getreten ist, geht mit verschärften Sanktionen für Verstöße sowohl im fließenden als auch im ruhenden Verkehr einher. Darauf weist noch einmal die Stadt Paderborn hin.

Montag, 11.05.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 11.05.2020, 20:58 Uhr
Foto: Ingo Schmitz

Bei Verstößen im ruhenden Verkehr geht die Änderung der Straßenverkehrsordnung sowohl mit erhöhten als auch mit neuen Geldbußen einher. Allgemeine Halt- und Parkverstöße werden nun mit einer Sanktion bis zu 25 Euro (statt zuvor 15 Euro) geahndet. Darüber hinaus werden auch die Geldbußen für das unberechtigte Parken auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz von 35 auf 55 Euro angehoben.

Außerdem wurde ein neuer Tatbestand für das unberechtigte Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge eingeführt (55 Euro), sowie die Geldbuße für das unberechtigte Parken auf einem Parkplatz für Carsharing Fahrzeuge auf die gleiche Höhe angehoben. Auch die Geldbuße für das rechtswidrige Parken auf Grünstreifen, an engen oder unübersichtlichen Straßenstellen, im Bereich einer scharfen Kurve und vor oder in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten wurde angehoben.

Eine deutliche Erhöhung erfuhren ebenfalls die Sanktionen für Halt- und Parkverstöße mit Bezug zum Fuß- und Radverkehr. Hierunter fallen insbesondere das verbotswidrige Parken auf Geh- und Radwegen, das nun unerlaubte Halten auf Schutzstreifen und das Parken/Halten in 2. Reihe. Bei schweren Verstößen mit Behinderung oder Gefährdung ist in diesen Fällen künftig teilweise mit Bußgeldern bis zu 100 bzw. 110 Euro zu rechnen, außerdem ist der Eintrag eines Punktes in das Fahreignungsregister vorgesehen.

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