Paderborner Krankenhäuser sehen sich für steigende Corona-Fälle gut gerüstet Kliniken erweitern Intensivplätze

Paderborn (WB). Mit Hochdruck bereiten sich die Paderborner Krankenhäuser auf steigende Patientenzahlen durch Coronainfektionen vor. Durch das Reaktivieren „alter“ Stationen, Verlegungen und grundsätzlicher Umorganisation stehen in Paderborn zurzeit 60 Intensivbetten zu Verfügung, von denen rund die Hälfte frei ist.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

Nach Einschätzung der Paderborner Häuser sind die Einrichtungen gut gerüstet – eine Erweiterung der Intensivplätze ist trotzdem teilweise in Vorbereitung. Wie lange und ob diese Kapazitäten ausreichen werden – darüber lasse sich keine seriöse Prognose erstellen. In allen Krankenhäusern laufen täglich Planungen und Überlegungen, wie Patienten optimal versorgt werden können.

„Ganz besondere Belastung“

Die wichtigste „Ressource“ in diesen turbulenten Tagen ist dabei ganz sicher das Personal. „Selbstverständlich wird mit Material wie Masken und Desinfektionsmittel auch weiter verantwortungsvoll umgegangen – aber unsere Mitarbeitenden schultern im Moment eine ganz besondere Belastung“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung der drei Paderborner Krankenhäuser.

Hilfe aus den Pflegeschulen

Pflegepersonal aus anderen Bereichen mit Erfahrung in der Intensivpflege würden nachgeschult, flexible Arbeitszeitmodelle entwickelt, Elternzeiten verkürzt, und auch Schüler aus den Pflegeschulen unterstützten die Teams nach Kräften auf den Stationen. Durch das Verschieben der nicht dringend nötigen Operationen seien weitere Kapazitäten frei geworden, die für die Versorgung von zukünftigen Coronapatienten wichtig sind.

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