Weihesakrament am 14. März im Paderborner Dom
Drei neue Ständige Diakone

Paderborn (WB). Jürgen Franke aus Benhausen, Dr. Gerhard Kilz aus Paderborn und Carsten Spiegel aus Erwitte haben sich auf dem Weg gemacht, um als Ständige Diakone in der Katholischen Kirche zu wirken. Erzbischof Hans-Josef Becker wird den drei Männern aus dem Erzbistum Paderborn am Samstag, 14. März, im Paderborner Dom durch Handauflegung und Gebet die Diakonenweihe spenden.

Sonntag, 08.03.2020, 14:00 Uhr
Jürgen Franke aus Benhausen, Carsten Spiegel aus Erwitte und Dr. Gerhard Kilz aus Paderborn (von links) bereiten sich auf die Diakonenweihe vor, um als Ständige Diakone im Erzbistum Paderborn tätig zu werden. Foto: Thomas Throenle

Nach dem Empfang des Weihesakramentes werden die Männer als Ständige Diakone mit der Seelsorge im Pastoralverbund oder Pastoralen Raum ihrer Heimatgemeinde beauftragt.

Authentischer Ansprechpartner

Jürgen Franke aus der Kirchengemeinde St. Alexius in Benhausen möchte ein „authentischer Ansprechpartner“ sein. „Nach dem Studium war ich in meinen ersten Berufsjahren als Lehrer am Gymnasium und an der Realschule St. Michael in Paderborn tätig. Diese Zeit hat meine Religiosität sehr beeinflusst und mein heutiges Selbstverständnis als Lehrer geprägt“, sagt Franke. Er wurde 1971 geboren, ist seit 1995 verheiratet und hat drei Kinder. Mittlerweile ist er Schulleiter der Freiligrathschule in Lage.

Die Frage, was ihm als zukünftigen Diakon wichtig ist, beantwortet Weihe-Kandidat Franke so: „Die Kirche verzeichnet in der Gesellschaft derzeitig einen Imageverlust. Viele Menschen kehren ihr den Rücken, weil sie sich nicht mehr angesprochen und / oder beheimatet fühlen. Als Diakon ist es mir deshalb wichtig, in der Kirchengemeinde beziehungsweise im Pastoralen Raum von den Menschen als authentischer Ansprechpartner wahrgenommen zu werden. Ich möchte durch meinen Dienst und die Art und Weise, wie ich diesen ausfülle, aktiv daran mitwirken, dass kirchliches Leben vor Ort eine Zukunft hat.“

Begleitung wohnungsloser Menschen

Dr. Gerhard Kilz aus der Kirchengemeinde St. Julian in Paderborn möchte vor allem die Botschaft Jesu weitergeben. „Ich möchte im Alltag durch den Kontakt mit anderen Menschen die frohe und auch heilende Botschaft unseres christlichen Glaubens deutlich machen“, sagt Kilz. Der 1959 geborene und seit 2000 verheiratete Vater von zwei Kindern ergänzt: „Als Ansprechpartner oder vielleicht auch als jemand, der einfach nur da ist und Trost spendet“.

Sein Jura-Studium hat Kilz mit dem zweiten Juristischen Staatsexamen abgeschlossen und ist heute tätig als Hochschullehrer an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Paderborn. Er lehrt dort Sozial- und Verwaltungsrecht im Fachbereich Sozialwesen. Ehrenamtlich engagiert sich Dr. Kilz als Kommunionhelfer und bringt die Heilige Kommunion zu Kranken. Zudem setzt er sich in der seelsorglichen Begleitung älterer Menschen und der Begleitung wohnungsloser Menschen ein. Als zukünftiger Diakon möchte er mitarbeiten an einer offenen und gastfreundlichen Kirche, in der jeder Mensch, so wie er ist, willkommen ist, sagt Dr. Gerhard Kilz im Hinblick auf seine Diakonen-Weihe.

Einsatz im Sakramentenpastoral

Carsten Spiegel kommt aus der Kirchengemeinde St. Laurentius in Erwitte. Er wurde 1972 geboren, ist seit 1999 verheiratet und hat zwei Kinder. Spiegel hat Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik studiert. Als Diplom-Betriebswirt (FH) ist Spiegel heute tätig als Leiter Finanzen in einem Unternehmen. In seiner Kirchengemeinde in Erwitte engagiert er sich als Kommunionhelfer, Lektor und im Bereich der Sakramentenpastoral.

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