Kleinlastwagen stößt auf Bundesstraße 64 frontal mit einem VW Lupo zusammen
33-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall

Paderborn  (WB). Erneut ist bei einem schweren Verkehrsunfall ein Mensch ums Leben gekommen. Ein 33-jähriger Mann aus Bad Lippspringe starb Mittwochabend noch an der Unfallstelle, nachdem er mit seinem VW Lupo auf der Bundesstraße 64 frontal mit einem Transporter (3,5 Tonnen) zusammengeprallt war.

Mittwoch, 15.01.2020, 22:00 Uhr aktualisiert: 15.01.2020, 22:02 Uhr
Bei einem Verkehrsunfall auf der B64 ist der 33-jährige Fahrer eines VW Lupo ums Leben gekommen. Er stieß frontal mit einem Kleintransporter zusammen. Foto: Matthias Wippermann

Der Unfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen George-Marshall-Ring und Warburger Straße/Bundesstraße 68, etwa auf Höhe der Wohnsiedlung Kaukenberg. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Transporter mit Paderborner Kennzeichen, der in Richtung Paderborn unterwegs war, aus noch ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr geraten. Dort prallte der mit zwei männlichen Personen (37 und 38 Jahre) besetzte Kleinlastwagen mit dem entgegen kommenden VW Lupo zusammen.

Tödlicher Unfall auf der B64

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Foto: Matthias Wippermann
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Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW in den Graben gedrückt und der 33-jährige Fahrer des Kleinwagens aus seinem Fahrzeug geschleudert. Nach Reanimationsversuchen konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Die beiden Insassen des Kleintransporters, der nach der Kollision umkippte und quer auf der Fahrbahn liegen blieb, wurden leicht bis mittelschwer verletzt und zur weiteren Behandlung ins Brüderkrankenhaus sowie Vincenz-Krankenhaus gebracht.

Im Zuge der Unfallaufnahme und der Beseitigung der Fahrzeugwracks beziehungsweise der Trümmerteile auf der Fahrbahn musste die B64 in beide Fahrtrichtungen für mehrere Stunden gesperrt werden. Im Umfeld der Unfallstelle kam es deswegen zu Verkehrsbehinderungen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.

Kommentare

Dirk M.  wrote: 16.01.2020 13:28
Bessere Kontrolle
Die Raserei auf der B64 ist korrekt wiedergegeben. Allerdings ist dort in den 1-spurigen Bereichen immer wieder zu beobachten, dass in den Gegenverkehr hinein überholt wird. Trotz Überholverbot. Dieses sollte viel häufiger kontrolliert werden. Denn diese Aktionen habe ich schon an einem Tag mehrfach überlebt. Fahrzeuge auf dem Doppelstreifen konnten dann nur durch Ausweichmanöver Schaden vermeiden. Ich denke nicht, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung die Lösung ist, denn dann würden diese verbotenen Überholmanöver noch häufiger.
Dr. Horst Kappe  wrote: 16.01.2020 09:11
B 64 auf 80 km begrenzen
Auf der B 64 wird nur gerast, insbes. Kleintransporter und SUV sind wg Übermotorsierung und Sicherheitsgefühl vielfach rücksichtslos unterwegs, auch bei Dunkelheit und gleichzeitiger Nässe (Aquaplaning nie gehört). Hier helfen nur Verbote und Kontrollen durch Zivilfahrzeuge der Polizei. Die "Kult"radastatio- nen kennt Jeder. Es wird gerast - ohne Ende, gedrängelt und genötigt. Apell an den Landrat: Helfen Sie den gesetzestreuen Fahrern.
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