Neue Superrutsche mit Licht- und Soundeffekten in Paderborn eröffnet
Ab durch die „Padermorgana“

Paderborn (WB). Die neue Superrutsche in der Schwimmoper heißt „Padermorgana“. Dieser Vorschlag setzte sich gegen andere wie „Paderschlange“ durch. Am Samstagmorgen wurde die neue, eine Million Euro teure und fast 65 Meter lange Attraktion eröffnet. Der stellvertretende Bürgermeister Bernhard Schaefer und der Schüler Sebastian Bannenberg, der als Erster rutschen durfte, schnitten das Band durch.

Samstag, 07.12.2019, 14:41 Uhr aktualisiert: 08.12.2019, 09:49 Uhr
Sebastian Bannenberg aus Salzkotten durfte als Erster durch die Rutsche gleiten. Der Weg führte ihn an einem Hai vorbei. Foto: Jörn Hannemann

Neue Rutsche in der Schwimmoper freigegeben

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Foto: Jörn Hannemann
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Der 15-Jährige war anschließend begeistert: „So finde ich es perfekt.“ Er hatte das Programm „Ocean“ gewählt und rutschte auf einen animierten Hai zu. „Das ist eine starke Illusion“, zeigte sich der Jugendliche aus Salzkotten, der die Lise-Meitner-Realschule in Paderborn besucht, sichtlich angetan.

Kinder sollen die Schwimmoper attraktiver als bislang empfinden

Die Paderbäder sehen in der Rutsche einen Meilenstein in der Entwicklung der Schwimmoper. Betriebsleiter Stefan Schumann sagte: „Wir sind von der Orientierung her ein kommunales Sportbad. Die Rutsche ist ein deutliches Signal dafür, dass wir Kinder zum Schwimmen animieren wollen.“ Damit Jungen und Mächen gerne kommen und das Schwimmen üben, müsse man die Attraktivität des Bades für sie erhöhen.

Diese Wirkung erhoffen sich die Verantwortlichen von der Rutsche mit seinem Zusammenspiel aus Licht- und Toneffekten und dem einen Quadratmeter großen Bildschirm, auf den sich die Badegäste zubewegen. Nachdem es zuvor nur Einzeltests gegeben hatte, stand am Samstag die Bewährungsprobe an. Und Stefan Schumann räumte ein, er habe „Blut und Wasser geschwitzt“.

300.000 Badegäste pro Jahr

300.000 Paderborner strömen pro Jahr in die Schwimmoper. Trotz der neuen Attraktion bleiben die Preise stabil. Die alte Rutsche war seit 1995 in Betrieb und technisch veraltet. Hinzu kam Materialermüdung, mehr als 25 Jahre hält eine Rutsche ohnehin nicht. In der neuen wird doppelt so viel Wasser umgewälzt wie in der alten. Statt 60.000 Liter werden jetzt pro Stunde 120.000 Liter hoch in die Rutsche befördert. Das soll bei Desiinfektion, Temperatur und der Wasserqualität generell für optimale Bedingungen sorgen.

Bernhard Schaefer lobte die Bauzeit von knapp sieben Monaten. „Es hat nicht so lange gedauert, wie man es den Schweizern unterstellt“, scherzte er. Wie berichtet, hat die Firma Klarer aus Schaffhausen die Rutsche gebaut und dabei 200 Meter Rohre und drei Kilometer Kabel verlegt. Schaefer erzählte, er sei vor drei Monaten in einer Rutsche in Holland steckengeblieben. Dieses Schicksal blieb ihm am Samstag erspart.

Kommt noch eine Bahn extra für Sportschwimmer?

Noch sind aber nicht alle Besucher der Schwimmoper zufrieden. Tanja Nitsche war mit ihren zwei Kindern gekommen und lobte die Rutsche, aber sie hält es für „dringend nötig“, dass eine Bahn extra für Sportschwimmer eingerichtet wird. „Paderborn schimpft sich Sportstadt und hat keine Schwimmerbahn“, sagte sie dem WV. Nur sonntags bestehe dieser Service. „Würde es die Bahn immer geben, würde ich mindestens zweimal in der Woche kommen“, betonte Tanja Nitsche. Ansonsten hat sie nichts auszusetzen. Die Preise seien „völlig in Ordnung“ und eine 50-Meter-Bahn finde man anderswo nur noch selten.

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Kommentare

Stefan  wrote: 10.12.2019 12:39
Wirklich eine tolle Sache
Wirklich eine unglaubliche Aufwertung:

Die Rutsche an sich ist wirklich toll, noch viel wichtiger finde ich aber das neue Treppenhaus! kein frieren beim anstehen (es war vorher wirklich kalt da oben).

Werden jetzt wieder öfter da sein
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