Zwei verletzte Personen über Drehleiter gerettet – Mit Video
Dachgeschossbrand in der Stephanusstraße

Paderborn (WB). In der Stephanusstraße hat in der Nacht zu Donnerstag das Dachgeschoss eines Wohnhauses gebrannt. Zwei Personen wurden über eine Drehleiter gerettet und zum Krankenhaus transportiert.

Donnerstag, 05.12.2019, 12:27 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 18:32 Uhr
Das Dachgeschoss eines Wohnhauses brannte in der Stephanusstraße. Foto: Feuerwehr Paderborn

Die Feuerwehr Paderborn wurde gegen 3.40 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen die beiden Bewohner bereits auf dem Balkon im ersten Obergeschoss. Die hinter ihnen liegenden Zimmer standen zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand. Beide konnten schnell über eine Drehleiter gerettet werden.

Verletzungen durch heiße Rauchgase

Die ausgelösten Heimrauchmelder sorgten dafür, dass die Bewohner kurz zuvor aus dem Schlaf geweckt wurden. Bei dem Versuch noch eigene Löschversuche zu unternehmen, verletzten sie sich jedoch durch die heißen Rauchgase. Nach einer notärztlichen Versorgung an der Einsatzstelle wurden beide in umliegende Krankenhäuser zur weiteren medizinischen Versorgung transportiert. Die ebenfalls alarmierten Notfallseelsorger standen den Bewohnern darüber hinaus noch im Krankenhaus bei.

Wohnhausbrand an der Stephanusstraße

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  • Wohnhausbrand an der Stephanusstraße
Foto: Feuerwehr Paderborn
  • Foto: Sonja Möller
  • Foto: Jörn Hannemann
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  • Foto: Jörn Hannemann
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Noch während der Menschenrettung wurde die Brandbekämpfung zunächst über die Drehleitern, im weiteren Verlauf dann über mehrere Trupps im Innenangriff durchgeführt. Nachdem die Einsatzmaßnahmen von Feuerwehr und Rettungsdienst abgeschlossen waren, konnte die Einsatzstelle zur Unfallursachenermittlung an die Polizei übergeben werden.

Einsatz dauert etwa vier Stunden

Zu dem etwa vierstündigen Einsatz rückte die hauptamtliche Feuerwehr Paderborn mit der Wache Nord und der Wache Süd, sowie den ehrenamtlichen Kräften des Löschzuges Stadtmitte, Stadtheide, Wewer, Marienloh, Sande und Elsen zusammen mit weiteren Rettungskräften aus. Insgesamt waren ein Einsatzleitwagen, zwei Kommandowagen, sieben Hilfeleistungslöschfahrzeuge, zwei Drehleitern, ein Tanklöschfahrzeug, ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter-Atemschutz, zwei Logistikfahrzeuge, drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie mehrere Fahrzeuge der Polizei im Einsatz. Während der Löscharbeiten wurden die verwaisten Wachen Nord und Süd durch die Löschzüge Benhausen und Dahl besetzt. Am Donnerstag wird durch die Feuerwehr Paderborn noch eine Brandnachschau erfolgen.

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