Neues Pfandsystem bei Libori in Paderborn reduziert Glasbruch
Müllberg ist geschrumpft

Paderborn (WB/itz). Das neue Pfandsystem für Gläser hat sich auf Libori bewährt. Das Fazit ziehen Marktmeister Matthias Amediek und Dr. Dietmar Regener als stellvertretender Leiter des Abfallentsorgungsbetriebs ASP.

Mittwoch, 07.08.2019, 09:19 Uhr aktualisiert: 07.08.2019, 09:22 Uhr
Weil auf der Libori-Festmeile weniger Gläser zerbrochen sind, gab es in diesem Jahr auch weniger platte Reifen an den Kehrmaschinen des ASP. Foto: Oliver Schwabe

Das Pfand von einem Euro habe dazu geführt, dass deutlich weniger Gläser zerbrochen seien. Das habe nicht nur die Müllmengen reduziert, sondern auch dazu geführt, dass es keine größeren Ausfälle und platte Reifen an den Kehrmaschinen gegeben habe, berichtete Dr. Regener. »Der gesunkene Glasbruch macht die Arbeit leichter«, sagte der stellvertretende Betriebsleiter.

Aber auch in anderen Bereichen seien die Müllmengen rückläufig gewesen. In den vergangenen Jahren hatten die Mitarbeiter des ASP 75 Kubikmeter Restmüll und 45 Kubikmeter Altpapier und Pappe abtransportieren müssen. In diesem Jahr waren es – trotz der gestiegenen Besucherzahl von 1,5 Millionen – rund zehn Prozent weniger Müll. Der Restmüll kam auf 70 und Altpapier auf 40 Kubikmeter. Das entspricht 300 großen Restmüll- sowie 170 Papiertonnen.

25 Mitarbeiter waren an allen Tagen von 5 Uhr früh an im Einsatz, um die Party-Spuren zu beseitigen. Bereits um 7 Uhr morgens war alles wieder blitzbank. Das Reinigungsteam habe sehr viel Lob bekommen, hieß es von Seiten der Stadt. Sogar der diesjährige Festredner der Libori-Gilde, Erich Staake, Geschäftsführer der Duisburger Hafen AG, hatte bei seinem Besuch lobend festgestellt, wie sauber die Domstadt ist.

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