WB-Serie: Wir übernehmen Ihren Job – Kinderbetreuung in Libori-Oase
Seifenblasen gehen immer

Paderborn (WB). Der Name ist Programm: Der Innenhof des Forums St. Liborius ist eine beruhigende Oase zum Libori-Trubel in der Innenstadt – die Libori-Oase eben. Nicht nur für Erwachsene, sondern auch für die Kinder gibt es hier die passende Erfrischung in Form von Spiel und Spaß. Das WB hat sich den Job der Kinderbetreuung genauer angeschaut.

Samstag, 03.08.2019, 13:54 Uhr aktualisiert: 03.08.2019, 20:34 Uhr
Wer ist schneller? WB-Mitarbeiter Lukas Brekenkamp (23) und Anton (3) liefern sich auf der Wiese der ­Libori-Oase ein Rennen auf den kleinen Gummipferden. Schneller war übrigens der Dreijährige. Foto: Oliver Schwabe

Die Augen der Kinder leuchten und strahlen regelrecht, wenn sie gemeinsam mit Edeltraud Westermann riesige Seifenblasen durch die Libori-Oase pusten. »Seifenblasen gehen wirklich immer«, sagt die Erzieherin. Und keine Sorge: Falls der rote Eimer mit der Seifenblasen-Flüssigkeit mal leer ist, hat sie Ersatz dabei. »Nach eigener Rezeptur«, verrät sie.

Unter dem riesigen Baum im Innenhof des Forums St. Liborius finden sich auf der kleinen Wiese verschiedene Spielsachen. Gummipferde, auf denen geritten werden kann. Große und kleine Tunnel, durch die gleich drei Kinder zeitgleich krabbeln. Hula-Hoop-Reifen in bunten Farben.

Augen offen halten

»Die Kinder beschäftigen sich hier größtenteils auch selbst, die finden sich regelrecht und spielen miteinander«, sagt Nico Meier aus dem Orga-Team der Libori-Oase. Und so heißt die wichtigste Regel: Augen offen halten! Das weiß auch Edeltraud Westermann.

Dass dieses Betreuungsangebot etwas ganz Besonderes während des Traditionsfestes ist, wissen auch die Eltern zu schätzen: »Es ist einfach ein schöner Pausenort«, sagt Beate Berlage. »Für Groß und Klein ist etwas dabei.«

Und so können die Eltern die Sonne, kühle Getränke und Bratwurst oder Waffeln genießen – und ihre Kinder in die Hände von Edeltraud Westermann übergeben. Beate Berlage hat übrigens ihre beiden Kinder Noah (1) und Sophie (3) dabei – und denen gefiel die Abwechslung augenscheinlich sehr.

Bis zu 50 Kinder

Manchmal, so sagt Edeltraud Westermann, spielten bis zu 50 Kinder hier. Die meisten unter den wachsamen Augen der Eltern. Trotzdem hat sie alles im Blick. Am Freitagmittag war das Getümmel in der Libori-Oase noch relativ leicht überschaubar.

Immer wieder entstehen auf der Wiese neue Tunnelkomplexe. Oder es gibt ein kleines Wettrennen auf den bunten Gummipferden. Diese werden übrigens auch gerne am Abend von den Erwachsenen entführt und für ein »Pferderennen« genutzt, berichtet Nico Meier mit einem Lachen.

Die zehnjährige Imke aus Trier ist nicht zum ersten mal in Paderborn. Der Familie wegen kommt sie häufiger an die Pader. Besonders angetan hat es ihr der Hula-Hoop-Reifen, den sie um Hals, Bauch oder Beine kreisen lässt.

Vorteil: »Es ist umsonst!«

Klar, so sagt sie, gefielen ihre all die Fahrgeschäfte auf dem Libori-Berg. »Hier kann man aber mehr machen«, sagt sie. »Und es ist umsonst!« Ein absoluter Vorteil: »Wenn man einmal über den Berg geht, weiß man, wie viel Geld man los ist«, sagt Nico Meier.

Damit es in dem Innenhof so richtig kinderfreundlich ist, herrscht auf der Wiese absolutes Glasverbot. Denn die Libori-Oase ist schließlich eine Wohlfühloase – auch für Kinder. »Hier entstehen schöne Kindheitserinnerungen«, sagt Edeltraud Westermann.

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