Mehr als 10.000 Fans trotzen dem Regen – Vereinspräsident: Europa League als Ziel Paderborn feiert die Aufsteiger

Paderborn (WB). Eine ganze Stadt zeigt Flagge: M  ehr als 10.000 Fans haben dem Erstliga-Aufsteiger SC Paderborn trotz strömenden Regens am Montagabend einen begeisterten Empfang bereitet.

Von Matthias Reichstein und Elmar Neumann
In vorderster Front folgt die nächste Bierdusche: der zweite Betreuer Roman Piechota, Mannschaftsbetreuer Michael »Bodo« Heppner, Philimon Tawiah, Sebastian Vasiliadis, Klaus Gjasula, Trainer Steffen Baumgart, Michael Ratajczak und Persönlichkeitstrainer Martin Daxl (von links).
In vorderster Front folgt die nächste Bierdusche: der zweite Betreuer Roman Piechota, Mannschaftsbetreuer Michael »Bodo« Heppner, Philimon Tawiah, Sebastian Vasiliadis, Klaus Gjasula, Trainer Steffen Baumgart, Michael Ratajczak und Persönlichkeitstrainer Martin Daxl (von links). Foto: Jörn Hannemann

Vereinspräsident Elmar Volkmann, einmal so richtig in Partylaune, setzte noch am Abend die Messlatte für die kommenden Jahre besonders hoch: »Wir sind eine Fahrstuhlmannschaft, aber jetzt geht der Aufzug nur noch nach oben. Das nächste Ziel ist die Europa League.« Die Stadt und ihren Bürgermeister Michael Dreier forderte Volkmann auf, den größten Förderer des Vereins besonders zu ehren: »Es wäre der richtige Zeitpunkt, um aus der Stadionallee die Wilfried-Finke-Allee zu machen.«

Trainer Steffen Baumgart verriet, dass er schon vor dem ersten Punktspiel den Aufstieg als Saisonziel ausgegeben hatte. »Das mag doof klingen, aber für uns war von Beginn an klar, dass wir diese Rolle spielen wollen.« So richtig realisiert hat der 47-Jährige den Sprung in die 1. Liga aber auch mit ein wenig Abstand nicht: »Wir alle leben im Moment noch in einem Traum.« Als »tiefen Einschnitt« bezeichnete Baumgart den bevorstehenden Abgang von Manager Markus Krösche zu RB Leipzig, machte aber klar: »Es geht auch dann weiter.«

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»Ohne Bochum wären wir gar nicht hier«

Bereits am Montagvormittag hatte SCP-Geschäftsführer Martin Hornberger Kontakt mit seinem Bochumer Kollegen Ilja Kaenzig aufgenommen. Die VfLer, die mit dem 2:2 gegen Union Berlin erst den Weg für Paderborns Rückkehr in die 1. Liga frei machten, hatten noch am Spieltag ihre Adresse für eine Bierlieferung aus Paderborn gepostet. »Wir werden Paderborner Goldpilsener nach Bochum liefern«, versprach Hornberger. Auch die Spieler wussten, bei wem sie sich zu bedanken haben und skandierten: »Ohne Bochum wären wir gar nicht hier.«

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