Soulsänger spielt zum Frühlingsfest-Auftakt vor 4000 Zuschauern – mit Video
Musterstart mit Max Mutzke

Paderborn (WB). »Positiv überrascht« war Soulsänger Max Mutzke, als er am Freitag am Paderborner Rathaus eintraf: »So ein schöner Platz und so eine geile Bühne.« Der 37-jährige Star des Frühlingsfests präsentierte sich vor seinem Auftritt ohne Starallüren – und vor allem als Fußball-Fan.

Freitag, 03.05.2019, 23:00 Uhr aktualisiert: 04.05.2019, 10:43 Uhr
Max Mutzke hat am Freitag live und ohne Eintritt auf der VOLKSBLATT-Bühne gespielt. Etwa 4000 Besucher kamen, um den Sänger, vor dem Rathaus zu hören, der 2004 für Deutschland am Eurovision Song Contest teilgenommen hat. Foto: Jörn Hannemann

Frühlingsfesteröffnung mit Max Mutzke und den Querschlägern

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  • Frühlingsfesteröffnung mit Max Mutzke und den Querschlägern
Foto: Jörn Hannemann
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»Ihr habt heute ja noch einiges vor der Brust mit Bielefeld«, sagte Max Mutzke, als er Bürgermeister Michael Dreier am Nachmittag im Rathaus traf. Dass der SC Paderborn ein wichtiges Spiel um den Aufstieg in die 1. Bundesliga hatte, war dem Sänger nicht entgangen. Er drückte die Daumen: »Bielefeld schlagt ihr und dann trinken wir hinterher ein Bier zusammen.« Die Einladung nahm Dreier gerne an und versprach: »Ich setze mich direkt nach Abpfiff ins Auto und bin hoffentlich pünktlich da.« Es wurde wahrscheinlich später ein Frust-Bier. Der SCP hatte auf der Alm 0:2 das Nachsehen. Aber Mutzke bleibt Optimist: »Es ist ja auch noch nichts verloren.«

Der Eintritt ist frei

Der Sänger war mit großem Aufgebot nach Paderborn gekommen. Zu den mitgereisten Musikern gehörte unter anderem eine »unfassbar gute« R’n’B-Band aus den Niederlanden und ein Gitarrist, der schon mit Sting, Stevie Wonder und Prince zusammen gespielt habe.

Mutzke freute sich auf eine »große Show in Paderborn«: »Das Besondere am Frühlingsfest ist ja, dass der Eintritt frei ist. Das heißt, wir haben eine gute Mischung zwischen Leuten, die voll Bock haben, und denjenigen, die wir überzeugen müssen. Für uns gilt, diese Besucher zu gewinnen. Das gibt uns die Chance, dass viele wiederkommen, wenn wir mal in Paderborn in einem Club oder einer Halle spielen«, sagte Mutzke.

»Das war ein Lebensabschnitt«

Dafür hatte er viele Songs seines neuen Albums »Colors« mitgebracht, das für ihn ein Herzensprojekt ist: »Wir waren ein Jahr im Studio. Alles ist analog produziert wie einst bei Stevie Wonder oder Ray Charles. Wir wollten genauso warm und sexy klingen wie damals. Wir haben ein Album gemacht, an dem jeder Musiker physisch anwesend war und jeder einzelne Ton gespielt ist«, sagt Mutzke – und seine Augen strahlten. Mutzke: »Wir haben ein Jahr im Studio gewohnt. Das war ein Lebensabschnitt.«

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Von der Qualität der Musik konnten sich die etwa 4000 Zuschauer vor dem Rathaus selbst überzeugen. Der neue Werbegemeinschafts-Vorsitzende Uwe Seibel hatte das Fest gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Dieter Honervogt eröffnet. Das Frühlingsfest habe sich gut entwickelt und sei längst aus dem Schatten von Libori getreten, sagten sie. Die Querschläger trommelten, was das Zeug hielt – und brachten so die Besucher auf Betriebstemperatur.

Adrenalin und die Aufregung gehen Husten

Das weitgehend trockene, aber doch recht kühle Wetter tangierte so weder die Besucher, noch später Max Mutzke: »Wenn man auf der Bühne steht, wird einem schnell warm. Durch das Adrenalin und die Aufregung gehen Husten oder Schnupfen immer schnell weg.« An diesem Samstag geht es für Mutzke weiter nach Kiel: »Dort spielen wir für die Obdachlosenhilfe. Auch darauf freue ich mich schon.«

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