Erstes Military Tattoo in Marienloh lockt 1100 Zuschauer an
Marschmusik in Perfektion

Paderborn (WB/itz). Musizieren und marschieren in Perfektion: Das erste internationale Military Tattoo in Paderborn-Marienloh hat in der Region neue Maßstäbe gesetzt. 150 Musiker sorgten vor mehr als 1100 Zuschauern für eine grandiose Vorstellung.

Sonntag, 07.04.2019, 23:26 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 09:18 Uhr
Die Zeremonietruppe aus Marienloh marschiert unter den Klängen des »River Kwai Marsches« in die Halle. Mystisches Licht und Nebel sorgen für Atmosphäre. Die Musiker zeigen unter der Leitung von Martyn Francis beachtliche Formationen. Foto: Ingo Schmitz

»Das werden wir auf jeden Fall wiederholen«, stellte Andreas Mertens, Oberst der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Marienloh, voller Begeisterung fest. Die Zuschauer der beiden ausverkauften Vorstellungen waren schlichtweg aus dem Häuschen. Die zackigen Klänge verbunden mit verschiedensten Showelementen verfehlten ihre Wirkung nicht. Die großartige Inszenierung war stimmig bis ins letzte Detail.

Burgkulisse in der Schützenhalle

Erstes Military Tattoo in Marienloh lockt 1100 Zuschauer an

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Ideengeber des Military Tattoos ist der aus Wales stammende Tambourmajour Martyn Francis, der im Jahr 2016 auch die Zeremonietruppe des Spielmannszuges Marienloh ins Leben gerufen hatte. Nach der Teilnahme bei einem Tattoo in Hannover war die Idee geboren, so etwas auch in Marienloh zu veranstalten.

Kein Aufwand wurde gescheut. Der Verein kleidete die Schützenhalle in ein neues Gewand, das den Eindruck erwecken ließ, dass dieses beeindruckende Schauspiel vor einer Burgkulisse ausgetragen wird. Die Musiktruppen marschierten – begleitet von gleißendem Scheinwerferlicht und Nebelschwaden – in die Halle. Für beste Sicht bei den Zuschauern sorgten Tribünen, die extra für diesen Anlass gebaut worden waren. Und die launige Moderation stellten Ortsvorsteher Matthias Dülme und Stefan Schmidt sicher.

Mit dem »River Kwai Marsch« in Bewegung

Zum Auftakt gab das Jagdhornbläserkorps des Hegerings Paderborn eine Kostprobe seines Könnens. Danach marschierte die Zeremonietruppe ein. Unter den Klängen des »River Kwai Marsches« zeigten die Musiker unter der Leitung von Martyn Francis beachtliche Formationen. Das verlangt höchste Konzentration. Optische Reize setzten zudem die Damen der Tanzgarde Marienloh. Zu den lateinamerikanischen Klängen der Zeremonietruppe ließen die jungen Tänzerinnen in ihren feschen Kostümen Samba-Feeling aufkommen.

Für die britischen Freunde der »Queen’s Royal Hussars« aus dem benachbarten Sennelager war die Teilnahme an dem Tattoo wohl einer der letzten öffentlichen Auftritte, bevor sie im September in ihre Heimat im Süden von England zurück kehren. Gemeinsam mit dem Bundes-Schützen-Musikkorps Paderborn Elsen zeigten die Briten einen gelungenen Auftritt. Und auch die Sweeney-McAvinchey Irish Dance School aus München wusste zu begeistern.

Grandioser Höhepunkt war jedoch der Auftritt der holländischen Gäste. Die Trommel-Toeter-en sjoklup aus Lutkewierum sorgten mit gekonnten schiefen Tönen und Slapstick-Einlagen für zahlreiche Angriffe auf die Lachmuskeln. Das Programm des Military-Tattoos war ganz großes Kino.

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