Padersprinter vergrößert Flotte: »mehr Komfort, mehr Sicherheit«
13 neue Busse fahren los

Paderborn (WB). 13 fabrikneue Linienbusse vom Typ »Mercedes-Benz Citaro« verstärken jetzt die Flotte des Padersprinters beziehungsweise der 100-prozentigen Tochter KVP. Die neuen 18 Meter langen Gelenkbusse mit vier Türen entsprechen der Euro-VI-Abgasnorm und haben laut der Padersprinter GmbH die modernste Abgasnachbehandlung.

Mittwoch, 06.03.2019, 09:41 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 10:16 Uhr
Gaben gemeinsam den Start frei für die neuen Padersprinter-Busse: Geschäftsführer Peter Bronnenberg und Bürgermeister Michael Dreier.

Durch die Beachtung weiterer Kriterien, wie unter anderem niedrige Geräuschpegel und umweltschonende Lacke, werden auch diese Busse mit dem Siegel für besondere Umweltverträglichkeit unterwegs sein: dem »Blauen Engel«.

Das Sicherheitspaket werde beim Gelenkbus durch eine Besonderheit im Busbereich ergänzt: ein ATC (Articulated Turntable Controller). »Viele Autofahrer kennen ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) von ihrem PKW. Unsere neuen Busse sind mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, das sich auf die Gelenkfunktion der Fahrzeuge konzentriert«, erklärt Bernhard Hengsbach, Leitung Fahrzeug- und Betriebstechnik Padersprinter. So seien hier Gelenkbusse im Einsatz, die abhängig von der Fahrdynamik (Geschwindigkeit, Lenkwinkel, Getriebeinformationen) die Regelung der Gelenksteuerung anpassen. So werde in kritischen Fahrsituationen, zum Beispiel bei Schneeglätte, auf die Dämpfung des Drehgelenks eingewirkt. Das kann zur völligen Versteifung des Gelenks führen. Außerdem kann das Bremssystem beeinflusst werden.

USB-Ladesteckdosen zum Aufladen von Smartphones und Tablets

Ein weiterer Sicherheitsaspekt sei die Brandlöschanlage im Motorraum der Gelenkbusse, die bei einem Motorbrand nicht nur eine optische und akustische Warnung für das Fahrpersonal auslöst, sondern auch ein Löschmittelgemisch im Motorraum versprüht. »Das alles bedeutet ein ausgesprochen hohes Sicherheitsniveau bei unseren neuen Fahrzeugen«, betont Bernhard Hengsbach weiter.

Doch auch an die Verbesserung des Komforts wurde gedacht: eine Ambientebeleuchtung ist neu hinzugekommen. Mit dem indirekten Licht in Weiß und einem weiteren LED-Lichtband in Blau möchte der Verkehrsbetrieb eine echte Wohlfühlatmosphäre für seine Fahrgäste schaffen. Außerdem sollen zusätzliche Klappsitze an den Rollstuhl- und Kinderwagenplätzen für eine flexiblere Regelung der Fahrgastkapazität in den Bussen sorgen. An den Seitenwänden seien zudem mehr USB-Ladesteckdosen eingelassen, die zum Aufladen etwa von Smartphones und Tablets dienen.

»Die neuen Busse helfen, um unsere Kunden trotz der zunehmenden Fahrgastzahlen mit dem gewohnten Komfort und hoher Sicherheit zum jeweiligen Ziel zu bringen«, sagt Peter Bronnenberg, Geschäftsführer Padersprinter. »Dass wir dabei die höchstmöglichen Standards der Umweltschutzmaßnahmen in puncto Abgas- und Feinstaubemissionen erfüllen, ist für uns seit über zwei Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit.« Moderne Abgasnachbehandlung, bestehend aus Rußfiltern und Ad-Blue-Stickoxidreduzierungssystem, eine verbrauchsoptimierte Motorentechnik und das Fahren mit besonders umweltfreundlichen Kraftstoffen seien Beispiele für die gute Umweltverträglichkeit. Der Padersprinter sieht sich somit »als Paradebeispiel in Sachen Umweltschutz«. Die neuen Fahrzeuge verbrauchten außerdem in Kombination mit modernster Getriebesteuerung weniger Kraftstoff als herkömmliche Fahrzeuge. Auch dies ist für Peter Bronnenberg ein weiterer Beitrag zur CO2-Reduktion.

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