Erwin Grosche erzählt neue Geschichten Mit Superopa wird’s nicht langweilig

Paderborn (WB/pia). Erwin Grosche hat nicht verlernt, wie ein Kind zu denken und zu fühlen. Und deshalb sind die Kinderbücher des Paderborner Autors, Jahrgang 1955, etwas Besonderes: Seine Hauptfiguren sind häufig selbst im Kita- oder Grundschulalter, sie schauen daher aus Kinderper­spektive auf die Welt, und ihre Geschichten ereignen sich in vertrautem Alltag.

Einfach sympathisch sind die heiteren Illustrationen von Sabine Kraushaar.
Einfach sympathisch sind die heiteren Illustrationen von Sabine Kraushaar.

So ist es auch im neuen Vorlesebuch »Komm, wir gehen Wunder suchen«. Darin

Hund Milik gibt Autor Erwin Grosche manche Inspiration. Foto: Juliane Befeld

freundet sich Leoni mit Robert an, der ins Nachbarhaus gezogen ist. Sie zeigt dem Jungen, welche Abenteuer man im Garten erleben kann – selbst bei Regen – und gemeinsam finden sie eine Lösung, dass Robert nicht immer Klavier üben muss. Dessen Eltern sind nämlich Musiker und haben für ihren Sohn ehrgeizige Pläne. Mit ihrem Papa, Inhaber einer Muckibude, hat es Leoni auch nicht leicht. Aber zum Glück gibt es Superopa, Roberts Großvater, der im Rollstuhl sitzt und den Kindern ein Verbündeter ist.

Erwin Grosche erzählt warmherzig und humorvoll zugleich. Die sympathischen Illustrationen von Sabine Kraushaar regen zum Betrachten und Erzählen an.

  • Erwin Grosche: »Komm, wir gehen Wunder suchen«, Gabriel-Verlag, 144 S., 14,99 Euro

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