Elisabeth Sittig wird für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt Mutter der Zeitspende verabschiedet

Paderborn (WB). 2007 hatte Elisabeth Sittig die Idee zum Projekt »Zeitspende«. 2008 gründete sie dann gemeinsam mit zwei weiteren Damen die Initiative. Nach zehn Jahren wurde Elisabeth Sittig nun für ihr ehrenamtliches Engagement von der Stadt mit Blumen und einer Urkunde geehrt – und verkündete gleichzeitig das Ende ihres ehrenamtlichen Wirkens.

Mit Blumen und Urkunde geehrt: (von links) Sabine Paus, Brigitte Stern, Gudrun Timmermann (Zeitspende), Bürgermeister Michael Dreier, Michael Kramps (Seniorenbüro), Elisabeth Sittig mit Sohn Christian, Ehemann Hermann Sittig und Tochter Katharina.
Mit Blumen und Urkunde geehrt: (von links) Sabine Paus, Brigitte Stern, Gudrun Timmermann (Zeitspende), Bürgermeister Michael Dreier, Michael Kramps (Seniorenbüro), Elisabeth Sittig mit Sohn Christian, Ehemann Hermann Sittig und Tochter Katharina.

Ziel ihres Bestrebens war es, Menschen zusammenzuführen

Ziel der Initiative war es, Menschen, die Hilfe benötigen, mit Menschen zusammenzubringen, die Zeit und Hilfe spenden können. »Für jeden Ehrenamtlichen gibt es einen Platz, man muss nur den richtigen finden«, resümierte Elisabeth Sittig im Forum der Volksbank am Neuen Platz ihre Zeit bei der Zeitspende. Sie sah den Auftrag der Zeitspende von Beginn an darin, Menschen zusammenzuführen. Dabei hat es sich die Zeitspende zur Aufgabe gemacht, allen Bürgern der Stadt unabhängig von Alter, Religionszugehörigkeit, Nationalität und sozialem Status kostenlose und unbürokratische Hilfe anzubieten. Diese Hilfe erstreckt sich über Begleitungen bei Arztbesuchen oder Gottesdiensten über das Entlasten von Alleinerziehenden bis hin zu kleinen praktischen Hilfen im Haushalt, Garten oder dem Friedhof. Bürgermeister Michael Dreier dankte Elisabeth Sittig für ihr bürgerschaftliches Engagement insbesondere auch seit 2015 in der Flüchtlingshilfe. Sie sei ein »Leuchtturm in der ehrenamtlichen Arbeit«, sagte Dreier.

Nun gibt Elisabeth Sittig das Amt an Brigitte Stern, Sabine Paus und Gudrun Timmermann ab. »Da ist das Amt in sehr guten Händen«, freute sich Dreier über das Fortführen der Zeitspende. Auch Elke Süsselbeck von der Bürgerstiftung, in deren Rahmen das Projekt entstanden ist, dankte Elisabeth Sittig. Mit ihrem Einsatz und der beispiellosen Kooperation mit der Bürgerstiftung habe sie einen Meilenstein für weitere Projekte gesetzt, lobte Süsselbeck die Arbeit der Zeitspenderin.

Michael Kramps (Seniorenbüro) dankte Elisabeth Sittig für zehn Jahre intensive Zusammenarbeit. Er habe sie immer wieder dazu bewegt und unterstützt, die Arbeit trotz aller Hindernisse und Probleme fortzuführen.

Beate Osterholz (EFI-Team) hielt ihre Lobrede zu Ehren von Elisabeth Sittig in Gedichtform. Nach zehn Jahren als Zeitspenderin kann sich Elisabeth Sittig, die bald zweifache Oma wird, ganz in Ruhe der Familie widmen.

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