Ärger im Rotheweg: Bürger wollen teure Maßnahme verhindern Anwohner sind gegen Ausbau

Paderborn (WB). Im Ro­theweg droht Ärger: Gegen den Willen der Anlieger plant die Stadt Paderborn den Neuausbau der Straße. 2018 soll es losgehen. Gerhard Neitzel hat sich – wie schon im Jahr 2012, als das Thema erstmals auf die Tagesordnung kam – an die Spitze der Gegner gestellt.

Von Ingo Schmitz
»Die Straße und die Gehwege sind in Ordnung«, meint Gerhard Neitzel. Der Anwohner will sich mit seinen Nachbarn gegen den erneuten Ausbau des Rotheweges wehren. Dieser sei völlig unnötig und koste nur Geld.
»Die Straße und die Gehwege sind in Ordnung«, meint Gerhard Neitzel. Der Anwohner will sich mit seinen Nachbarn gegen den erneuten Ausbau des Rotheweges wehren. Dieser sei völlig unnötig und koste nur Geld. Foto: Besim Mazhiqi

»Auf hunderten Metern sind die Bürgersteige und Bordsteine absolut top in Ordnung. Warum will man dann alles rausreißen und alles neu machen?«, fragt Neitzel, der sich bereits vor fünf Jahren mit dem Thema intensiv befasst hat. Schon damals hatte es bei einer Informationsveranstaltung seitens der Verwaltung Ärger gegeben. Hintergrund waren die prognostizierten Anliegerkosten in vier- bis sogar sechsstelliger Größenordnung – jeweils bemessen an der Grundstücksgröße und der möglichen Geschosshöhe.

Neitzel hatte damals eine Liste mit mehr als 100 Unterschriften von Anwohnern gesammelt und einen Anwalt eingeschaltet. Doch seither war nicht mehr viel passiert. Der Ausbau schien in Vergessenheit geraten zu sein – bis dann im Sommer neue Probebohrungen vorgenommen worden sind, sagt der Bürger. Er vertritt die Ansicht, dass ein Abfräsen und Erneuern des Asphalts ausreichen müsste. »Das will die Stadt aber wohl nicht, weil sie für Instandsetzungsarbeiten selbst zahlen müsste. Beim Neuausbau zahlen die Bürger«, mutmaßt er.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Dienstag, 21. November, in den WESTFALEN-BLATT-Ausgaben im Kreis Paderborn.

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