Schwangerschaftsberatung Paderborn wird 40 – auch Mütter und Paare erhalten Hilfe 400 Frauen fragen jährlich um Rat

Paderborn (WB). Junge Mütter, Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch und Schwangere, die gar kein Kind geplant haben, beraten und ihnen eine Stütze sein – das ist das Ziel, das die Schwangerschaftsberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) seit mittlerweile 40 Jahren verfolgt.

Von Vanessa Hillemeier
Mechthild Eley, ehrenamtliche Vorsitzende des SkF, Prof. Dr. Renate Zwicker-Pelzer, stellvertretender Bürgermeister Martin Pantke, Elisabeth Hake und Angelika Nowak, stellvertretender Landrat Vinzenz Heggen, Karin Storm und Dr. Thomas Witt, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes im Erzbistum Paderborn, (von links) gratulieren zum Jubiläum.
Mechthild Eley, ehrenamtliche Vorsitzende des SkF, Prof. Dr. Renate Zwicker-Pelzer, stellvertretender Bürgermeister Martin Pantke, Elisabeth Hake und Angelika Nowak, stellvertretender Landrat Vinzenz Heggen, Karin Storm und Dr. Thomas Witt, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes im Erzbistum Paderborn, (von links) gratulieren zum Jubiläum. Foto: Vanessa Hillemeier

In einer Jubiläumsfeier standen die Mitarbeiter im Blickpunkt: Ihnen wurde gedankt für ihr Engagement. Gegründet wurde die Schwangerschaftsberatung am 1. Juli 1977. Obwohl in den vergangenen vier Jahrzehnten Strukturen und Vorgehensweisen geändert wurden, ist der inhaltliche Schwerpunkt der Beratung gleich geblieben: Es soll Schwangeren geholfen werden, die Fragen haben, oder vor wegweisenden Entscheidungen stehen.

Es wird jeder beraten, der Fragen rund um die Schwangerschaft hat

Zu den Schwerpunkten der Beratung zählen der Umgang mit einer pränatalen, also vorgeburtlichen, Diagnostik und einer Behinderung des Kindes, junge Frauen und Mütter sowie Paarberatungen und entwicklungspsychologische Beratungen. Doch auch Beistand bei unerfülltem Kinderwunsch oder Tot- beziehungsweise Fehlgeburten und dem frühen Tod eines Kindes liegen im Fokus. Generell gilt jedoch: Es wird jeder beraten, der Fragen rund um die Schwangerschaft hat. Darüber hinaus kann über die Beratungsstelle finanzielle Unterstützung beantragt werden.

Eine Beratung kann wenige Wochen, aber auch mehrere Monate in Anspruch nehmen und damit auch über die Schwangerschaft hinausgehen, bestätigt Mitarbeiterin Elisabeth Hake.

Pro Jahr etwa 650 Gespräche und 1000 Kontakte per E-Mail

Eine Beratung in der Kilianstraße 26 in Paderborn oder während der Außensprechstunde in Delbrück wird von etwa 400 Frauen jährlich genutzt. So kommen pro Jahr etwa 650 Gespräche und 1000 Kontakte per E-Mail, Telefon oder persönlich zustande.

Bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen betonte Dr. Thomas Witt, der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes im Erzbistum Paderborn, dass die Schwangerschaftsberatung die geeignete Unterstützung für die Frauen ist.

»Die Erfolge der Beratung lassen sich nicht in Euro und Cent messen. Die Arbeit ist ein Gewinn an Zufriedenheit und Entlastung«, betonte der stellvertretende Landrat Vinzenz Heggen.

Der stellvertretende Bürgermeister Paderborns, Martin Pantke, lobte die Netzwerkarbeit der Beratung, die die offiziellen Stellen und Privatpersonen miteinander verbindet.

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