Insgesamt 2200 Polizisten aus NRW in Hamburg Polizei und Retter von G20 zurück – Paderborner angegriffen

Paderborn/Bielefeld/Hamburg (WB/hz/vah/dpa). Unter den mehr als 20.000  Polizisten, die beim G20-Gipfel in Hamburg im Einsatz waren, waren auch sechs Beamte aus Paderborn. Sie waren von der Kreispolizeibehörde nach Hamburg geschickt worden, um bei der Regelung des Verkehrs zu helfen. Zwei von ihnen wurden im Dienst von autonomen Demonstranten angegriffen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Harald Iding

Wie Landrat Manfred Müller am Samstag mitteilte, sei ihr Einsatzauto in einer Seitenstraße mit Pflastersteinen beworfen worden. Eine Scheibe wurde zertrümmert, die Polizisten blieben »wie durch ein Wunder unverletzt«, berichtete Müller, der mit den Beamten telefoniert hatte. »Solche Chaoten gehören hinter Schloss und Riegel«, machte Müller seinem Unmut Luft, der gleichzeitig den Polizisten für ihren Einsatz dankte.

Die Polizisten der Bielefelder Einsatzhundertschaft und die Rettungsassistenten sowie Notfallsanitäter der Bielefelder Rettungsdienst-Gesellschaft haben am Sonntag ihren mehrtägigen Einsatz beim G20-Gipfel in Hamburg beendet.

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»Es gab keine Verletzten, alle sind unversehrt zurück«, hieß es am Sonntag übereinstimmend von der Polizei-Leitstelle und der Rettungsdienst-Gesellschaft. WESTFALEN-BLATT-Informationen zufolge waren die Bielefelder Kräfte nicht bei den Gewaltexzessen wie im Hamburger Schanzenviertel eingesetzt.

Beim Einsatz rund um den G20-Gipfel sind drei Polizisten aus Nordrhein-Westfalen verletzt worden. Das teilte ein Sprecher des Innenministeriums mit. Beim Rückweg vom Einsatzort in die Unterkunft hätten Demonstranten ein Polizeiauto »mit Dingen beworfen, dadurch ist eine Scheibe zu Bruch gegangen«, sagte der Sprecher. Zwei Beamte hätten deshalb leichte Schnittverletzungen an den Händen erlitten. Ein Polizist hatte sich nach Angaben des Innenministeriums im Rahmen von Einsatzvorbereitungen leicht verletzt.

Nordrhein-Westfalen unterstützte den G20-Gipfel mit mehr als 2200 Polizeibeamten sowie über 200 Feuerwehrleuten, Unfallhelfern und Katastrophenschützern.

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