Händel-Oratoriums »Jephtha« Feldherr opfert die eigene Tochter

Paderborn (WB). Mit einer großartigen szenischen Umsetzung des Händel-Oratoriums »Jephtha« gastierte das Detmolder Landestheater im Theater Paderborn. Gesangssolisten, Chor und Instrumentalisten führten unter der musikalischen Leitung von Lutz Rademacher und unter der Regie von Ute M. Engelhardt Händels 1752 entstandenes komplexes Alterswerk auf.

Ein Bild aus dem szenischen Händel-Oratorium »Jephtha« mit (von links) Alin Deleanu (Hamor), Stephen Chambers (Jephtha) und Michael Zehe (Zebul). Auf der Bühne befinden sich Barrikaden und Bunkereingänge.
Ein Bild aus dem szenischen Händel-Oratorium »Jephtha« mit (von links) Alin Deleanu (Hamor), Stephen Chambers (Jephtha) und Michael Zehe (Zebul). Auf der Bühne befinden sich Barrikaden und Bunkereingänge.

Georg Friedrich Händels dramatisches Oratorium »Jephtha« basiert auf dem alttestamentarischen »Buch der Richter« (Kapitel 11, Verse 28-40). Die Ammoniter bedrohen Gilead, und Zebul bittet seinen verbannten Bruder Jephtha, einen erfolgreichen Rebellen, den Kampf gegen die Feinde anzuführen.

Jephtha willigt ein unter der Bedingung, danach die Herrschaft über das Volk übertragen zu bekommen. Auch leistet er gegenüber seinem Gott das fatale und zugleich leichtfertige Gelübde, im Falle eines Sieges jenes Lebewesen zum Dank als Brandopfer darzubringen, das ihm aus seinem Hause heraus als erstes begegnet. Zum Verhängnis wird, dass ihm ausgerechnet seine einzige Tochter Iphis zum jubelnden Empfang entgegenkommt. Jephtha bleibt dennoch bei seinem Schwur.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht am Dienstag, 30. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Kreis Paderborn.

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