Kurios: Nach mutmaßlicher Kollision mit Fußgänger fehlt die verletzte Person Rettungskräfte suchen Unfallopfer

Sennelager (WB). Ein Unfall, bei dem die verletzte Person fehlte, hat am späten Freitagabend zu einer groß angelegten Suchaktion geführt.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Ingo Schmitz

Auf der Bielefelder Straße, kurz vor der Anschlusstelle Sennelager der A 33, hatte sich nach ersten Meldungen ein Unfall ereignet, bei dem ein Fußgänger von einem Auto erfasst worden sein sollte. Der Fahrer des Unfallwagens war sich sicher, eine Person mitten auf der Fahrbahn gesehen und diese mit dem rechten Kotflügel seines BMW erfasst zu haben. Als der Fahrer aus seinem Auto ausstieg, um dem vermutlich schwer Verletzten zu Hilfe zu eilen, war dort allerdings niemand.

Auch andere Zeugen bestätigten, dass sie ein Aufprallgeräusch vernommen hätten. Sie gaben an, etwa 100 Meter weiter einen weiteren Wagen gesehen zu haben, aus dem zwei Personen aus- und eventuell drei wieder einstiegen. Sicher waren sie sich aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse aber nicht.

Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst mussten davon ausgehen, dass sich abseits der Straße eine eventuell stark Verletzte und hilfebedürftige Person befinden konnte. Deshalb wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und auf einer Fläche von etwa 3500 Quadratmetern mit Wärmebildkameras und Handscheinwerfern abgesucht – ohne Ergebnis. Für die Suchaktion wurde die Bielefelder Straße auf einer Länge von etwa 350 Metern voll gesperrt.

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