Suizidgefährdeter Mann in Paderborn festgenommen – Busse fuhren nicht – mit Video Polizeieinsatz im Ükernviertel beendet

Paderborn (WB/itz). Im Ükernviertel in Paderborn hat es gegen 6 Uhr morgens einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Teile des Viertels wurden zeitweise gesperrt, Busse wurden umgeleitet. 

Die Polizei sperrt den Bereich ab.
Die Polizei sperrt den Bereich ab. Foto: Ingo Schmitz

Ein suizidgefährdeter Mann habe gedroht, sich und andere umzubringen, teilte die Polizei am Vormittag mit. Verletzt worden sei niemand.

Einsatzkräfte der Feuerwehr waren ebenfalls vor Ort. Gegen 9.20 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) nahm den psychisch kranken Verdächtigen in seiner Wohnung, in der sich eine Pistole befand, in einem Mehrfamilienhaus an der Heiersstraße fest. 

Am frühen Morgen hatte sich der Verdächtige nach Polizeiangaben bei einem Bekannten gemeldet. Er hätte gesagt, dass er sich selbst und andere töten wolle.

Da die Polizei nicht ausschließen konnte, dass der Mann bewaffnet war, und es unklar war, ob er alleine in seiner Wohnung war, sperrte sie großräumig ab. Zudem wurde das SEK hinzugezogen. 

Nachdem mehreren Versuche scheiterten, mit dem Mann in Kontakt zu treten, verschaffte sich das SEK gegen 9 Uhr Zutritt zu der Wohnung. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen.

Weitere Menschen waren nicht in der Wohnung gewesen. Die Polizei fand bei der Durchsuchung eine Pistole.

Mehr dazu lesen Sie am Samstag, 27. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Paderborn.

So äußerte sich die Polizei vor Ort:

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