25 Millionen Euro: Wissenschaftsrat spricht sich für Standort Paderborn aus Uni soll Superhirn bekommen

Paderborn (WB/pic). Die Uni Paderborn soll ein Superhirn bekommen. Für 25,4 Millionen Euro ist auf dem Campus der Neubau eines Rechenzentrums geplant. Zusammen mit dem neuen Fraunhofer-Institut entwickelt sich die Uni Paderborn meher und mehr zu einer Top-Adresse in der deutschen Wissenschaftslandschaft.

Die Uni Paderborn bekommt einen Superrechner, der zu den Top 10 in Deutschland gehört. Das neue Rechenzentrum kostet 25,4 Millionen Euro.
Die Uni Paderborn bekommt einen Superrechner, der zu den Top 10 in Deutschland gehört. Das neue Rechenzentrum kostet 25,4 Millionen Euro. Foto: Besim Mazhiqi

Die Uni Paderborn hat sich im Wettlauf um das neue Rechenzentrum, auf das Wissenschaftler aus ganz Deutschland zugreifen können, durchgesetzt, teilt NRW-Wissenschafts- und Forschungsministerium Svenja Schulze am Donnerstag mit. Der Wissenschaftsrat mit Sitz in Köln hatte Paderborn als Standort für den Hochleistungsrechner empfohlen. Uni-Presssprecher Tibor Szolnoki spricht von »Bestnoten«, die der Wissenschaftsrat an Paderborn erteilt habe. Die endgültige Entscheidung trifft die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 23. Juni in Bonn.

Allein der Hochleistungsrechner kostet zehn Millionen Euro. Weitere zehn Millionen Euro sind für den Bau des Rechenzentrums geplant. Das Rechenzentrum soll im Bereich der ehemaligen Railcab-Versuchsanlage von 2018 bis 2022 gebaut werden. Bis zur Fertigstellung wird der Hochleistungsrechner in einem noch bestehenden Rechensaal Platz finden.

Das Superhirn »NOCTUA« gehört zu den Top 10 der Hochleistungsrechner in Deutschland, teilt die Uni am Donnerstag mit

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag, 5. Mai, im WESTFALEN-BLATT/Lokalteil Paderborn.

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