Acht bekannte und lebende Paderborner zieren Türmchen am Ostgiebel Neue Gesichter am Dom in Stein verewigt

Paderborn (WB/pic). Wer vom Paderborner Domplatz zum Ostgiebel der Diözesankirche hinaufschaut, entdeckte mit gutem Auge bekannte Gesichter. Bildhauer Michael Diwo hat die Gesichter von acht bekannten Paderbornern in Stein verewigt.

An den beiden Türmchen (Fialen) am Ostgiebel sind acht Paderborner in Stein verewigt. Unsere kleinen Fotos zeigen sechs von ihnen oben von links: Architekt Benno Schulte mit Brille, Dompropst Joachim Göbel, Domkustos Dr. Christoph Stiegemann, Diözesanbaumeisterin Emanuela Freiin von Branca, Architekt Björn Erik Kastrop und Erzbischof Hans-Josef Becker.
An den beiden Türmchen (Fialen) am Ostgiebel sind acht Paderborner in Stein verewigt. Unsere kleinen Fotos zeigen sechs von ihnen oben von links: Architekt Benno Schulte mit Brille, Dompropst Joachim Göbel, Domkustos Dr. Christoph Stiegemann, Diözesanbaumeisterin Emanuela Freiin von Branca, Architekt Björn Erik Kastrop und Erzbischof Hans-Josef Becker.

In Paderborn werden derzeit Fassaden und Dach des Doms für 3,8 Millionen Euro restauriert und denkmalgerecht erneuert. Am Ostgiebel des Doms befinden sich zwei neue Türmchen (auch Fialen genannt), an denen ein jeder Ecke ein Gesicht schaut. Es sind nicht irgendwelche Gesichter: Der Paderborner Bildhauer Michael Diwo hat sich selbst und weitere sieben Zeitgenossen mit fast handballgroßen Gesichtern dargestellt.

Zu den Auserwählten gehören Erzbischof Hans-Josef Becker (am besten von unten sichtbar), Dompropst Joachim Göbel, Diözesanbaumeisterin Emanuela Freiin von Branca, Domkustos Dr. Christoph Stiegemann, Denkmalschutzexperte und Restaurator Matthias Rüenauver, die Architekten Björn Erik Kastrop und Benno Schulte sowie Steinmetz Michael Diwo.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 4. Mai, im WESTFALEN-BLATT/Lokalteil Paderborn.

 

Kommentare

Wirklich peinlich

Das ist wirklich peinlich.
Mich würde nur interessieren, ob man hierfür auch noch zu Spenden aufgerufen hat, wie kürzlich für die "Geläuteoptimierung des Domgeläutes".
Selbst 3 Jahre nach Limburg gibt es immer noch keine Kontrollgremien, die dem Klerus mal die Grenzen aufzeigen. Es wird Zeit für einen Aufstand der Kirchensteuerzahler.

Selbstvaerliebt statt demütig

Was für ein peinlicher Akt von Selbstverliebtheit, wenn sich Teile des Klerus zu Lebzeiten als steinernes Abbild am Dom verewigen lassen. Da ahnt man wohl, wes Geistes Kind diaese Art von "Würdenträgern" sind...

2 Kommentare

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