Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn »Wunder Roms«: Ausstellung über den Mythos der Ewigen Stadt

Paderborn (dpa). Ein Weg nach Rom führt ab Freitag über Paderborn: In einer neuen Ausstellung spürt das Diözesanmuseum der Faszination der Ewigen Stadt nach.

Eine Besucherin bestaunt das aus Kork gefertigte Modell des Konstantinsbogens.
Eine Besucherin bestaunt das aus Kork gefertigte Modell des Konstantinsbogens. Foto: Jörn Hannemann

Anhand von rund 200 Exponaten geht die Ausstellung »Wunder Roms« der Frage nach, wie sich die Wahrnehmung des Mythos’ Rom von der Antike bis zur Gegenwart gewandelt hat.

Zu sehen sind jahrhundertealte Schätze wie eine imposante, 1,70 Meter hohe Marmorhand einer Statue von Kaiser Konstantin, die sonst im Skulpturenhof der Kapitolinischen Museen zu bestaunen ist. Kostbare Reliquiare aus der Papstkapelle am Lateran illustrieren die enorme Bedeutung Roms als Pilgerziel.

Seit der Renaissance erlebten die antiken Ideale dann eine Wiedergeburt, wie ausgestellte Arbeiten von Meistern wie Peter Paul Rubens oder William Turner zeigen.

Auch dem Italien-Liebhaber Goethe widmet die Schau ein Kapitel: Zu sehen ist die sogenannte »Ballerina di Goethe« aus dem Vatikanischen Museum, eine marmorne Nymphe, die der Dichter einst vergeblich versuchte nach Weimar zu holen. Eine Reihe eindrucksvoller Bilder des Münchener Fotografen Christoph Brech erlauben schließlich einen zeitgenössischen Blick auf die Metropole am Tiber. Die Ausstellung läuft bis zum 12. August.

Mehr lesen sie am Freitag, 31. März, auf einer Sonderseite im WESTFALEN-BLATT.

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