Kafka-Stück »Der Prozess« im Theater Paderborn Absurdes Justizdrama

Paderborn (WB/pia) In der Inszenierung von Franz Kafkas Roman »Der Prozess ergänzen vier Gegenstände das lebende Personal auf der Bühne. Das Theater Paderborn setzt damit auf eine Idee von Dramaturgin Anne Vogtmann und Figurenspieler Rolf Bolt, der auch Regie führte.

Zwei Wächter vor der Tür: Josef K. ist verhaftet. Der Aufseher und die Nachbarin schauen unbeeindruckt dem Geschehen zu. Szene aus »Der Prozess« mit (von links) Patrick Depari, Denis Wiencke, Lars Fabian, Stephan Weigelin und Nancy Pönitz.
Zwei Wächter vor der Tür: Josef K. ist verhaftet. Der Aufseher und die Nachbarin schauen unbeeindruckt dem Geschehen zu. Szene aus »Der Prozess« mit (von links) Patrick Depari, Denis Wiencke, Lars Fabian, Stephan Weigelin und Nancy Pönitz. Foto: Christoph Meinschäfer

Eine Schreibtischlampe mit Gelenkarm wird zum Untersuchungsrichter, blendet dem Angeklagten ins Gesicht und wiegt den Schirm wie einen Kopf nachdenklich nach rechts und links. Der alte, krank im Bett liegende Advokat ist eine Bettdecke, der Gefängniskaplan eine Angst machende raumhohe, schwarze Stoffbahn. Der Onkel, der Josef K. helfen möchte und es doch nicht kann, erscheint als Kasperhandpuppe.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht am Montag, 27. März, im WESTFALEN-BLATT, Kreis Paderborn.

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