Friedliche Wahlkampf-Veranstaltungen in der Paderborner Innenstadt Wenig Resonanz auf AfD-Kundgebung

Paderborn (WB/mai). Wenig Resonanz hat die Eröffnung des Straßenwahlkampfs durch die AfD am Freitagabend in Paderborn erfahren. 60 Zuhörer besuchten nach Polizeiangaben die AfD-Kundgebung, 300 folgten der Einladung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz.

Das Paderborner Bündnis für Demokratie und Toleranz zieht mit einem Demonstrationszug über das Westerntor an der AfD-Kundgebung vorbei.
Das Paderborner Bündnis für Demokratie und Toleranz zieht mit einem Demonstrationszug über das Westerntor an der AfD-Kundgebung vorbei. Foto: Besim Mazhiqi

Zwar versuchten ein paar AfD-Gegner die Kundgebung durch Sprechchöre zu stören, ansonsten verliefen die Veranstaltungen nach Polizeiangaben aber friedlich. Für die AfD stellten sich neben den Landtagskandidaten Günter Koch und Karl-Heinz Tegethoff auch Bundestagskandidat Markus Roscher vor. Außerdem warb Sprecher Julian Hermneuwöhner für die im Aufbau befindliche Jugendorganisation Junge Alternative.

Bündnissprecher Johannes Menze war zufrieden: »Trotz der Konkurrenz durch den Weihnachtsmarkt haben wir ein eindrucksvolles Signal gesetzt und gezeigt, wer hier das Volk ist«, sagte er.

In einer politischen Gesprächsrunde mit dem Titel »Wir erheben unsere Stimme« hatten Sigrid Beer (Grüne), Burkhard Blienert (SPD), Sabine Martiny (Piraten) und Alina Wolf (Linke) diskutiert. »Wir müssen uns den Parolen der AfD immer wieder mit Aufklärung und Sachverstand entgegenstellen«, forderte Blienert.

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