Gräfin Sophie von Wessex dankt: »Traurig im Herzen, aber in ewiger Dankbarkeit« – mit Video Königlicher Besuch leitet Abschied der Briten ein

Paderborn (WB). Mit königlichem Besuch und einer »Lebewohl-Parade« haben britische Streitkräfte am Freitag ihren Abschied und Rückzug aus Paderborn eingeleitet. Gräfin Sophie von Wessex, Schwiegertochter der englischen Königin und Ehefrau von Prinz Edward, dankte Paderborn: »Wir bleiben Freunde.«

Von Karl Pickhardt
Bei der Abschiedsparade in Paderborn inspiziert Gräfin Sophie von Wessex als Ehrenoberst ihre Panzergrenadiere in der Alanbrooke-Kaserne in Paderborn.
Bei der Abschiedsparade in Paderborn inspiziert Gräfin Sophie von Wessex als Ehrenoberst ihre Panzergrenadiere in der Alanbrooke-Kaserne in Paderborn. Foto: Jörn Hannemann

735 britische Soldaten packen jetzt in Paderborn in der innenstadtnahen Alanbrooke-Kaserne die Koffer  und beziehen in den nächsten Wochen ihr neues Domizil Bulford in Südengland. Der letzte Soldat marschiert am 12. September aus dem Kasernentor.

Zur Abschieds-Parade am Freitag kam Gräfin Sophie von Wessex (51), die Ehrenoberst des in der Alanbrooke-Kaserne stationierten Panzergrenadierbataillon »5th Battalion The Rifles.« Die zweifache Mutter trug sich auf Kasernengelände ins Goldene Buch der Stadt Paderborn ein: »Traurig im Herzen, aber in ewiger Dankbarkeit zu den Bürgern der Stadt Paderborn« schrieb sie.

Nach der Parade nahm sich die Herzogin, die in einem aquamarinen Kostümkleid und dazu passender Kopfdeckung nach Paderborn gekommen war, viel Zeit für englische Familien, die jetzt nach Großbritannien zurückkehren. Von Soldatenehefrau Tommy Lasch wollte sie wissen, ob sie denn schon eine neue Wohnung in England gefunden habe. »Ja, sogar eine sehr schöne«, antwortete die Mutter von drei Kindern.

Die Alanbrooke-Kaserne ist die erste von fünf Kasernen, die von den Briten bis spätestens 2020 aufgegeben werden sollen.

 Zu einem der letzten Besuche in Paderborn gehörte auch der von Prinz Philip, dem Gemahl der Queen.

Mehr lesen Sie am Samstag, 2. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Paderborn.

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