Roman Lob leitet das zweite Wochenende ein, zum Ausklang steigt das Feuerwerk Libori findet sonnigen und versöhnlichen Ausklang

Paderborn (WB/han/bel/ecke). Auf den Heiligen Liborius ist eben doch Verlass. Nach dem sturmbedingt verpatzten Auftakt am ersten Tag und durchwachsenem Wetter an den Folgetagen versöhnte das Bistumsfest die Liboribummler am zweiten Wochenende mit strahlendem Sonnenschein.

Roman Lob singt und auf dem Rathausplatz mit gut 6000 Zuschauern gibt es zeitweise kein Durchkommen mehr.
Roman Lob singt und auf dem Rathausplatz mit gut 6000 Zuschauern gibt es zeitweise kein Durchkommen mehr. Foto: Jörn Hannemann

Das Libori-Finale hat für viele bereits am Freitagabend vielversprechend begonnen. Roman Lob, der 2012 beim Eurovision Song Contest noch »Unser Star für Baku« war, gab gut gelaunt ein Konzert, für das niemand eine Karte kaufen musste.

Ein ganz neues Bild des Bistumsheiligen versuchte beim Libori-Varieté die Gruppe »Chapeau Bas« dem Publikum zu verkaufen.

Die angebliche Liborius-Statue trug einen goldbetrassten Gehrock, eine Rüschenbluse und einen Dreispitz und sah eher aus wie ein napoleonischer Edelmann.

An Libori ist eben für jeden etwas dabei, auch für Sammler. In manchen Vitrinen stehen nicht nur die Bierkrüge, sondern auch andere Unikate. In jedem Jahr offeriert beispielsweise Olaf Schürg mit seinen Messer- und Haushaltswarenstand auf dem Pottmarkt »Omas Schmiermesser« made in Solingen mit einer besonderen Gravur: In diesem Jahr war es eine alte Stadtansicht Paderborns mit der Libori-Jahreszahl.

Am Sonntag wurde es dann noch einmal richtig voll in der Stadt. Hier lockte neben der Kirmes und dem Pottmarkt der verkaufsoffene Sonntag. Viele Kunden ließen sich in klimatisierten Geschäftsräumen gern zum »Sale« bitten, was vielleicht schicker klingt, aber eben doch nichts anderes als »Verkauf« heißt. Trotz großen Andrangs in der Innenstadt herrschte kein übermäßiges Gedränge.

Zum Ausklang des Liborifestes gab es am Abend das traditionelle Feuerwerk.

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