Triduum des Liborifestes ist zu Ende Reliquien ruhen wieder

Paderborn (WB). Mit einer feierlichen Prozession ist am Dienstag das Triduum, die dreitägige Aussetzung der Reliquien des heiligen Liborius, zu Ende gegangen.

Die Reliquien des heiligen Liborius sind mit einer feierlichen Prozession am Libori-Dienstag in den Hohen Dom getragen worden. Erzbischof Hans-Josef Becker  segnete etliche Kinder, darunter auch Zoe, die auf den Schultern von Großvater Otto Benning saß.
Die Reliquien des heiligen Liborius sind mit einer feierlichen Prozession am Libori-Dienstag in den Hohen Dom getragen worden. Erzbischof Hans-Josef Becker segnete etliche Kinder, darunter auch Zoe, die auf den Schultern von Großvater Otto Benning saß. Foto: Jörn Hannemann

Mehrere tausend Gläubige im und rund um den Dom verfolgten gebannt, wie der vergoldete Silberschrein aus dem Dom getragen wurde. Dazu erklang der Libori-Tusch.

Die Prozession zog im Anschluss über den Marktplatz, den kleinen Domplatz und den Pottmarkt zur Krypta des Hohen Domes, wo der Schrein beigesetzt wurde. Erzbischof Hans-Josef Becker und Weihbischof Matthias König segneten auf dem Weg durch die dicht gedrängt stehende Menschenmenge zahlreiche Kinder und Erwachsene.

An der Prozession nahmen auch zahlreiche bischöfliche Gäste teil. Erzbischof Hans-Josef Becker suchte die Nähe der Menschen: hier ein freundliches Wort, da ein Kreuz auf die Stirn der Kinder: Der Paderborner Oberhirte nahm  sich viel Zeit. Ohne Reliquien müssen die Gläubigen an den restlichen Libori-Tagen aber nicht auskommen. Den Platz des Schreins im Hochchor nimmt eine Silberbüste des heiligen Liborius ein, die ebenfalls Reliquien enthält.

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