Lichtenauer Freibadverein nimmt deutlich weniger Eintrittsgeld ein
Virus verhagelt Saison

Lichtenau -

Das Coronavirus hat auch dem Trägerverein des Lichtenauer Freibades die Jahresbilanz verhagelt.

Mittwoch, 25.11.2020, 16:51 Uhr aktualisiert: 25.11.2020, 16:54 Uhr
Der Lichtenauer Tierarzt Dr. Stefan Knoop (Mitte) überreichte mit einem symbolischen Scheck 500 Euro an den Freibadverein. Mit ihm freuen sich Schwimmmeister Manfred Loll (links) und Vorsitzender Andreas Block über diese Unterstützung.

Im Vorfeld hatte der Vorstand ein umfassendes Hygienekonzept ausgearbeitet, das mit dem Lichtenauer Ordnungsamt abgestimmt wurde. Damit stand nach einer Prüfung des Konzepts einer Öffnung des Bades nichts mehr im Weg. Mit sechs Wochen Verzögerung wurde geöffnet. Die Saison lief reibungslos, die zugelassene Besucherzahl wurde nicht überschritten.

Aber: „Wir haben nur knapp die Hälfte der Eintrittsgelder der Vorjahre eingenommen“, bedauert der Vorsitzende. Bei den Besucherzahlen habe der Verein gespürt, dass sich viele Menschen einen Pool für den Garten gekauft und das Bad nur selten besucht hätten. Deshalb freute sich der Verein über die Gäste aus anderen Teilen des Kreisgebietes.

Mit einem Hundeschwimmen endete die Saison Anfang September. Nach den guten Erfahrungen im vergangenen Jahr hatte der Vorstand entschieden, die Veranstaltung zu wiederholen. Wieder hatten etliche Hunde und ihre Besitzer viel Spaß.

Der Freibadverein bedankt sich bei allen Helfern, die die ungewöhnliche Badesaison ermöglicht haben. Der Vorstand freut sich über weitere Unterstützung aus der Stadt Lichtenau. „Zwei Meter für meine Stadt“ heißt eine Aktion, an der sich Tierarzt Dr. Stefan Knoop beteiligt hatte. Er ließ Zollstöcke anfertigen mit einer symbolisierten Lich­tenauer Stadtsilhouette. Der Paderborner Künstler Hermann hat die „Zwei-Meter-Maßstäbe“ gestaltet.

Die Zollstöcke verkaufte Knoop in seiner Lichtenauer Kleintierklinik und spendete den Erlös dem Freibad. Knoop überreichte die Spende von 500 Euro an den Verein. „Ich will mit meinen Kindern auch in den nächsten Jahren noch das Freibad in Lichtenau besuchen können“, begründete der Tierarzt seine Spende.

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